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Archiv für Oktober, 2007

Ganzjahresreifen oder Winterreifen ?

26. Oktober 2007 Keine Kommentare

„Der wärmste Winter seit Beginn der Temperaturaufzeichnung“ – so lautete das Fazit im April 2007, nachdem der Winter viel Milde hatte walten lassen. Doch selbst wenn in Zukunft die kalten Monate weniger Frost und heftigere Regenfälle mit sich bringen, sollte man nicht auf die geeignete Winterbereifung verzichten. Nicht nur, weil es die neue Straßenverkehrsordnung unter Androhung von Bußgeld so vorschreibt, sondern weil Sommerpneus bei niedrigen Temperaturen alles andere als sicher sind. Egal, ob der Asphalt glatt, nass oder trocken ist. Die optimale Betriebstemperatur der mit einer härteren Gummimischung ausgestatteten Sommerreifen liegt bei 10 bis 40 Grad, während Winterspezialisten bei minus 20 bis plus 10 Grad am besten arbeiten. Hier können die weicheren Wintergummis, die teilweise bis zu 2000 Lamellen im Profil aufweisen, ihre Vorteile klar ausspielen: Sie verzahnen sich optimal mit der Schneedecke – gute Bodenhaftung und kurze Bremswege auf glattem Untergrund sind das Resultat. Es gibt jedoch noch eine weitere Reifenspezies, die Autofahrer sicher durch den Winter bringen kann: der Ganzjahresreifen. Er verfügt über eine Gummimischung, die einen Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen darstellt. Wer in milderen Regionen wohnt, in denen es nur an wenigen Tagen im Jahr zu einer geschlossenen Schneedecke kommt, und keinen Winterurlaub mit dem Auto plant, ist mit einem Ganzjahresreifen gut bedient.

Doch Vorsicht! Beim Kauf sollte man unbedingt auf das Schneeflockensymbol achten, das für Wintertauglichkeit bürgt. Das weit verbreitete M+S-Symbol für Tauglichkeit bei Matsch und Schnee ist dagegen immer häufiger auch auf nicht wintergeeigneten Reifen zu finden. Viele Flotten und Kurierdienste ziehen gerne Ganzjahresreifen auf, da sie damit Umrüst- und Lagerkosten sparen. Der ADAC, bislang eher zurückhaltend in der Beurteilung von Ganzjahresreifen, empfiehlt inzwischen zumindest jüngere Modelle wie den Vector 5+ von Goodyear für den Winterbetrieb. Generell gilt jedoch: Für Autofahrer, die mehr als 20.000 Kilometer im Jahr unterwegs sind, lohnt sich der jährliche Wechsel von Sommer- und Winterreifen. Sie sind auf die jeweilige Jahreszeit optimal abgestimmt. Wer weniger Fährt und überwiegend innerstädtisch unterwegs ist, spart mit Ganzjahresreifen.

Winterreifen

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Die 3 größten Winterreifen Irrtümer für SUV Fahrzeuge

22. Oktober 2007 Keine Kommentare

Der mit Hauptsitz in der USA ansässige Reifenhersteller Cooper Tire & Rubber ist einer der marktführenden  Winterreifenspezialisten  für Offroader und SUV Fahrzeuge. Marcus Hancock vom europäischen Entwicklungszentrum klärt die 3 größten Winterreifen Irrtümer für die immer beliebter werdenden Offroader und SUV`s auf.

Irrtum Nr. 1 Wozu  brauche ich Winterreifen? Ich fahre doch einen Off- Roader. Ein weit verbreiteter Irrtum, besonders von den zahlreicher werdenden SUV (Sport Utility Vehicles ) und Off –Road Fahrern.  „Das stimmt aber so nicht“,  betont der Reifenspezialist Hancock.“  „Ohne Winterreifen bleibt auch ein Geländewagen auf der Strecke, denn beim Bremsen und bei der Fliehkraft herrschen für alle Fahrzeuge die gleichen Gesetze. Das gilt besonders für Geländewagen und SUV, die durch die Schwere des Fahrzeugs immer noch einen längeren Anhalteweg benötigen.“
Reifenpreise SUV
Irrtum Nr.2
Fahrer von SUV und Off – Road  Fahrzeugen glauben oft, dass sie keine Winterreifen brauchen, weil sie Allradantrieb haben und ihre Reifen ein gröberes Profil besitzen, das auch im Winter gefahren werden kann. Ein Sommerreifen hat bei einer niedrigen Temperatur  nicht mehr den nötigen Grip, um Haftung aufzubauen. Die Folge: Längere Bremswege!

Irrtum Nr.3
Viele Reifen für SUV und Off – Road Fahrzeuge weisen eine M+S Markierung auf. M+S steht für Matsch und Schnee und wird bei Geländewagenreifen fast immer verwendet. Die M+S Kennzeichnung an den Pneus reicht im Winter nicht aus. So gibt es Reifen, die für die sportlichen SUV vorgesehen sind und keinerlei Lamellierung aufweisen. Diese vermeintlich geglaubten Pseudo- Winterreifen sind für den reinen Sommereinsatz vorgesehen, besitzen aber keinerlei Wintereigenschaften. Für alle, die nicht sicher sind, ab wann man Winterreifen nutzen soll, der kann sich dies über die COOPER Faustregel von O bis O leicht merken. Zwischen Oktober und Ostern haben Winterreifen Hochsaison. Denn wir haben statistisch gesehen zusammengezählt  185 Tage im Jahr  Nässe, Frost, Schnee und Reif.  Also Cooper Winterreifenwetter.Rechtzeitig zur kommenden Wintersaison bringt Cooper Tire & Rubber einen neuen, sportlichen Hochleistungswinterreifen für SUV und Off-Road-Fahrzeuge. Den Cooper Discoverer M+S Sport. 

Der neue SUV Winterreifen von Cooper ist ein in Europa und für Europa entwickelter Winterreifen, der allen Anforderungen moderner hochleistungsfähiger Allradfahrzeuge gerecht wird. Durch zahlreiche Tests in Österreich, Deutschland und der Schweiz wurde ein Winterpneu entwickelt, der über hervorragende Traktion bei Eis und Schnee verfügt. Die Wintereigenschaften des Discoverer M+S Sport werden durch das Schneeflockensymbol


 und der zusätzlichen M+S Markierung auf der Seitenwand dokumentiert. (Das Schneeflockensymbol wird von der amerikanischen Straßenverkehrsbehörde NHTSA verliehen. Ein Reifen darf dieses Symbol nur dann tragen, wenn dessen Wintereigenschaften auch  in unabhängigen Tests geprüft und für erschwerte Wintereinsätze freigegeben wurde.)Der Discoverer M+S verfügt über scharfe Kanten im Profilmuster; diese geben ihm einen unvergleichlichen Grip auf Schnee und Eis. Ein hoher Anteil an Silica in der Gummimischung verleiht dem Winterpneu bessere Elastizität bei Minus Graden.
Die von Cooper patentierte „Snow Groove“ Technologie, nutzt die bessere Traktion von Schnee auf Schnee (Schneeball klebt an Schneeball !) anstelle von Schnee auf Gummi.
 Eine starke und optimal angelegte Lamellierung mit hohem Silica Anteil in der Lauffläche gewährleistet, dass die Profilblöcke selbst bei niedrigen Temperaturen flexibel bleiben. Dies gibt dem Discoverer M+S Sport besten Grip und eine optimale Traktion auf Schnee. 

Der Cooper Discoverer M + S Sport ist in den Geschwindigkeitsklassen T (190 km/h), H ( 210 km/h) und V (240 km/H)  in vielen Größen von 15 bis 19 Zoll ab sofort bei vielen Reifenfachhändler erhältlich.

Discoverer M+S Sport

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Mehrheit auf Winterreifen unterwegs

20. Oktober 2007 Keine Kommentare

Mehr als  80 Prozent in Deutschland fahrenden Autos, nutzen in der Wintersaison Winterreifen. Weitere 8,4 Prozent sind auf Allwetterreifen unterwegs, nur 2,5 Prozent fahren im Winter mit Sommerreifen. Das sind die Resultate einer TNS Infrateststudie im Auftrag von Continental.

Die im Jahr 2006 eingeführte Neuordnung der Straßenverkehrsordnung, die geeignete Reifen bei allen Straßenzuständen vorschreibt, kennen 90 Prozent der Befragten. Rund zwei Drittel halten sich an die von den Reifenherstellern vorgegebene Regel, ab sieben Grad Winterreifen aufzuziehen, knapp ein Fünftel wechselt bei null Grad, 3,6 Prozent erst beim ersten Schnee.

Unklarheit herrscht aber noch über die Kennzeichnung von Winterreifen. Knapp 55 Prozent wissen nicht, woran sie einen geeigneten Winterreifen von Außen erkennen. Rein rechtlich muss der Winterreifen mit dem Schneeflockensymbol oder der M+S-Kennung versehen sein.
Reifen vor Ort

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Hankook Ganzjahresreifen ausgezeichnet

17. Oktober 2007 Keine Kommentare

Hankook Reifen, einer der wachstumsstärksten Reifenhersteller Europas und auch einer der Marktführer im Bereich Ganzjahresreifen erhält für den Centum H720 den in diesem Jahr erstmals vergebenen und „Flottina“ getauften Award des Deutschen Fuhrpark-Fachmagazins „Flottenmanagement“ für den besten Ganzjahresreifen. Prämiert wurden durch die Fachredaktion neben verschiedenen Fahrzeug-Kategorien und Fleet-Management-Systemen ebenfalls der Bereich Reifen. Hier konnte sich der Hankook Centum H720 in der auch in Mittel- und West-Europa immer wichtiger werdenden Kategorie der Allwetter-Spezialisten gegen sämtliche Wettbewerber durchsetzen und erzielte unangefochten den ersten Platz. Die Reifen -Wertung erfolgte im Übrigen nicht, wie sonst oft üblich, durch Leser- oder Expertenwahl. Der Auszeichnung im Reifenbereich liegen vielmehr die durch den ADAC ermittelten fundierten und objektiven Reifentestergebnisse der letzten drei Jahre zugrunde, die ausgewertet den eindeutigen Sieg für den Ganzjahresreifen Hankook Centum H720 ergaben. 

„Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung“, erklärt Byeong Jin Lee, Vice-President Sales&Marketing bei Hankook Reifen Europe, „dokumentiert sie doch die wahre, unabhängig getestete und vor allem dauerhafte Leistung unseres ausgezeichneten Produktes. Besonders freut uns das Ergebnis vor dem Hintergrund unserer neuen Europäischen Reifenfertigung. Schließlich ist unser Ganzjahresreifen ein durch und durch Europäisches Produkt, das künftig in unserem Ungarischen Werk produziert wird.“

Der Hankook Centum H720 wurde speziell für den Europäischen Markt entwickelt und verfügt über ein laufrichtungsgebundenes, besonders für den Ganzjahreseinsatz optimiertes, strömungsgünstiges V-Profil für beste Aquaplaning-Eigenschaften. Die Voll-Silica-Laufflächenmischung gewährt darüber hinaus hervorragende Bremswerte nicht nur bei Nässe im Sommer, sondern auch unter allen winterlichen, kalten Strassenbedingungen. Zentral angeordnete Blöcke in den Mittelrippen bieten mit ihren wellenförmigen Lamellen sehr gute Traktion auf schneebedeckter Fahrbahn. Breite, abgerundete Schulterblöcke sorgen für gute Handling-Eigenschaften auch bei trockener Fahrbahn. Darüber hinaus bürgt das längs angeordnete 4-Rippen-Profil für sehr guten Geradeauslauf. 

Weitere Leistungsmerkmale sind eine endlose Nylonbandage über dem zweilagigen, beschichteten Stahlgürtelpaket für exzellente Hochgeschwindigkeitsstabilität, sowie Abrollkomfort und eine äußerst robuste doppellagige, polyester-verstärkte Karkasse. Selbstverständlich trägt der Hankook Centum H720 neben dem M+S-Label auch das Schneeflocken-Symbol, das ihn als echten Winterspezialisten ausweist. 

Erhältlich in mehr als 25 verschiedenen gängigen Größen von 13 bis 16 Zoll in den Querschnitten 80 bis 50 deckt der komfortable Hankook Centum H720 viele gängige Fahrzeugkategorien vom Kleinwagen über die Kompakt- und Mittelklasse bis zum Familien-Van ab.

Günstige Winterreifen

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Winterreifentest Dunlop SP Winter Sport 3D ist Testsieger

15. Oktober 2007 Keine Kommentare

Mit einem überragenden Ergebnis schneidet der Dunlop SP Winter Sport 3D im Winterreifentest der Zeitschrift „Powercar“ (Ausgabe 05/2007) ab. Der sportliche Winterreifen aus Hanau belegt Platz eins unter zehn getesteten Winter-Breitreifen der Dimension 205/50 R17 V und erhielt von den Experten für Tuning- und Sportfahrzeuge den Ritterschlag: „Überragender Testsieger. Zeigt unter allen Bedingungen Höchstleistungen“, so das Urteil nach umfangreichen Tests im französischen Mireval (Nass- und Trockenhandling) sowie in Nordschweden (Schnee-Performance).

Auch bei den Einzeldisziplinen überzeugte der Dunlop SP Winter Sport 3D die Redakteure. Auf dem 250 PS starken Audi A3 3.2 V6, mit dem die Tests durchgeführt wurden, gab es überall Bestnoten. Auf Eis und Schnee wurde die Fahrt mit dem Hightech-Winterreifen von Dunlop „zum reinsten Vergnügen“. Ganz getreu dem Dunlop- Slogan „die Straße im Griff“ freuten sich die Tester über Berechenbarkeit, gute Rückmeldungen und exakte Umsetzung der Lenkimpulse bei der Fahrt auf Schnee. Ganz ähnlich bei Nässe, wo der Testbericht ein „narrensicheres Fahrverhalten“ hervorhebt. Die höchste Punktzahl aller getesteten Reifen erzielte der SP Winter Sport 3D außerdem bei Trockenheit, so dass die Redaktion resümiert: „Wer also den derzeit besten Winterreifen für sein Auto sucht, sollte den Dunlop SP Winter Sport 3D in Erwägung ziehen. Dieser Winterreifen liefert sowohl bei winterlichen als auch bei nassen und trockenen Bedingungen optimale Ergebnisse.“

Dunlop SP Winter Sport 3D
Reifen vor Ort

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Continental TS 810

12. Oktober 2007 Keine Kommentare

Der komfortable Winterreifen für die Mittel- und Oberklasse. Der Continental TS 810 für die Mittel- und Oberklasse ist auf ausgezeichnetes Fahrverhalten auf winterlichen Straßen, Komfort, hohe Laufsleistung und gute Brems- und Nässeeigenschaften ausgelegt. Die hoch strukturierte Profilinnenseite des Winterreifens sorgt für hohe Griffkantenbildung, die ein Maximum an Traktion auf Schnee und nasser Straße bietet. Dickere Lamellen mit ihren Sipe-Spacern (Lamellenöffner) auf der Reifeninnenseite halten die Lamellen beim Durchlauf durch die Bodenaufstandsfläche offen. Dies bewirkt eine erhöhte Schneefüllung in der Lamelle und damit ein deutliches Plus an Grip auf winterlichen Fahrbahnen. Damit ist er ein besonders ausgewogener Winterreifen im Premium-Segment.
Wenn Sie schon mit dem Continental TS 810 Erfahrungen gemacht haben, freuen wir uns über Ihren Kommentar.

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Gute Reifen bringen besser durch den Winter

6. Oktober 2007 Keine Kommentare

Für viele Autofahrer steht in diesen Wochen der Kauf neuer Winterreifen an. Damit die Qual der Wahl einfacher ausfällt, haben die Reifenexperten von TÜV SÜD einige wichtige Punkte als Entscheidungshilfe zusammengestellt.

Besser: Der Fortschritt hat in den vergangenen Jahren immer bessere Winterreifen hervorgebracht. Vorurteile wie höheres Geräuschniveau, mehr Verbrauch und schwammiges Fahrverhalten sind mehr denn je unberechtigt.

Schneller: Winterreifen für die Geschwindigkeitsbereiche bis 210 (Markierung H) oder gar 240 km/h (V) sind den heute üblichen, bis Tempo 190 zugelassenen Typen nach den Erkenntnissen der Spezialisten von TÜV SÜD auf Schnee und Eis nur noch wenig unterlegen. Auf trockenen und nassen Winterstraßen ist meist gar kein Unterschied mehr feststellbar. Der Verschleiß ist jedoch höher, so der Hinweis der TÜV SÜD-Profis. Diese Reifen sind also nur dann anzuraten, wenn das Auto solche Geschwindigkeiten überhaupt zulässt und diese auch ausdrücklich gewünscht sind. Ansonsten sind die deutlich preisgünstigeren Gummis mit der Markierung T (190 km/h) die beste Wahl.

Langsamer: Sommerreifen müssen stets den vollen Geschwindigkeitsbereich des Autos abdecken. Bei solchen für den Winter lässt der Gesetzgeber eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit der Reifen zu. Modelle für den Bereich bis 190 km/h dürfen also durchaus auf einem Auto montiert sein, das laut Zulassung 215 km/h fahren kann. Natürlich ist dann bei 190 Schluss. Und damit dies niemand vergisst, ist eine Erinnerung im Sichtbereich des Fahrers vorgeschrieben. Wie der auszusehen hat, ist aber nicht geregelt. Selbst geschriebene Zettel mit der Höchstgeschwindigkeit sind erlaubt.

Breiter: Nahezu alle Reifenbreiten sind heute auch als M&S-Versionen (Matsch und Schnee) verfügbar. In einigen Disziplinen wie dem Fahren auf Schnee sind breite Reifen sogar leicht besser als schmalere. Es gibt trotzdem gute Gründe, bei der Wahl der Winterbereifung den zulässigen Bereich nicht bis zum Ende auszureizen. Der Grund: Bei größeren Dimensionen ist die Montage von Schneeketten oft nicht mehr möglich.

Höher: Die Wahl der richtigen Reifengröße wird zunehmend schwieriger, weil neuere Zulassungspapiere nicht mehr alle möglichen Größen ausweisen. Hier ist die Kompetenz des guten Fachhandels gefragt, der die nötigen Listen hat – auch TÜV SÜD bietet einen entsprechenden Service an. Wichtig ist außer der Größe – wie beispielsweise 195/65 R 15 – die Tragfähigkeit. Der sogenannte Lastindex (LI) muss gleich hoch oder höher sein, als in der Betriebserlaubnis gefordert. In der erwähnten Größe gibt es zum Beispiel Reifen mit einem LI von 87 bis 95. Die Zahl steht hinter der Dimension.

Hochwertiger: Der Verzicht auf größere Dimensionen und höhere Geschwindigkeiten spart Geld, das in Qualität investiert werden kann. Der angemessen große Reifen für Tempo 190 einer großen Marke kostet nicht mehr als ein schnelles und breites Produkt eines günstigeren Herstellers.

Anders: Vergleiche und Tests in Fachzeitschriften sind sicher hilfreich, aber nicht immer auf jedes Fahrzeug und jede Reifengröße übertragbar. Das Ergebnis eines großen Reifens für ein Mittelklasse-modell mit Heckantrieb gibt nicht automatisch auch die Eignung für einen kleinen Fronttriebler wieder. Tipps zu Winterreifen

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