Wintereinbruch fordert viele Unfälle
Querstehende Fahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen, blockierte Fahrbahnen, genervte Autofahrer, Blechschäden in Höhe von vielen Euros, das ist die Bilanz des Straßenverkehrs am Montagmorgen, 7. April, auf deutschen Autobahnnen.
Die Polizei hat am heutigen Montag, alle Hände voll zu tun, mit vielen Funkstreifen die Lage zu bewältigen. Auch die Streudienste der Autobahnmeistereien liefen auf Hochtouren. Die Autofahrer wurden vom massiv einsetzenden Schneefall, insbesondere in den Höhenlagen überrascht. Viele hatten ihr Fahrzeug schon auf Sommerreifen umgerüstet. Das wurde ihnen zum Verhängnis. An allen Steigungen der Autobahnen ging lange Zeit nichts mehr. Auch die Kollisionen resultierten aus der ungeeigneten Bereifung. Viele verunfallte Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Erst zum Mittag entspannte sich die Lage langsam.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei nochmals daraufhin, dass die Straßenbenutzung von Fahrzeugen mit ungeeigneten Reifen, also Sommerreifen bei Schnee- und Eisglätte, schon bei Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer eine Ordnungswidrigkeit darstellt. Neben einem Bußgeld erfolgt auch ein Eintrag in das Verkehrszentralregister. Wird gar ein Verkehrsunfall verursacht, können auch schadenersatzrechtliche Einbußen entstehen.
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