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DWS spricht von Nachteile für Conti Aktionäre

In der Übernahmeschlacht zwischen dem Autozulieferer Continental und dem Familienunternehmen Schaeffler teilt die Fondsgesellschaft DWS die Bedenken des Conti-Vorstandes. «Die Kontrolle durch Schaeffler kann erhebliche Nachteile für die übrigen Conti-Aktionäre bringen»,

sagte DWS-Fondsmanager Henning Gebhardt der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» laut Vorabmeldung. Andere Beispiele zeigten, dass die Interessen eines Großaktionärs sich nicht mit denen der anderen Aktionäre deckten. Steige ein starker Minderheitsaktionär ein, richtete sich das Management im Zweifel aber nach dessen Wünschen. «Das drückt den Kurs. Eine Schaeffler-Gruppe wird wenig Interesse daran haben, den Conti-Aktie nach oben zu treiben das würde es nur teurer machen, zusätzliche Anteile einzusammeln, um das Unternehmen vielleicht voll zu übernehmen und auf mittlere Frist von der Börse zu nehmen», wurde Gebhardt zitiert. Das kleinere fränkische Familienunternehmen Schaeffler will Continental übernehmen, was der Vorstand aber nach dem jetzigen Angebot ablehnt. Beide Seiten machen weitere Gespräche vom Entgegenkommen der Gegenseite abhängig.

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