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Archiv für September, 2008

Kompletträder in Bischofsheim gestohlen

24. September 2008 Keine Kommentare

Auf Kompletträder für Lastwagen hatten es Diebe zwischen Samstag (20.9.) und Montag (22.9) bei einer Firma in der Industriestraße abgesehen. Unbekannte durchschnitten einen Drahtzaun und gelangten so auf das Firmengelände. Aus einem Lagerraum transportierten sie achtzehn neue Reifen mit Felgen ab. Zum Transport benutzten die Täter vermutlich einen Lastwagen. Die Höhe des Schadens steht nicht fest.

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Reisebus mit schadhaften Reifen nach Rom

22. September 2008 Keine Kommentare

Ein Busfahrer aus Schwalmstadt beabsichtigte am vergangenen Sonntag (21.09.) trotz schadhafter Reifen mit 50 Jugendlichen bzw. Erwachsenen nach Rom zu fahren. Aufmerksame Eltern wussten das zu verhindern. Sie verständigten die Polizei.

Die Schüler der Jahrgangsstufe 12 trafen sich gegen 17:00 Uhr gemeinsam mit ihren Lehrern zu einer Studienfahrt auf der Reininghauser Straße. Noch bevor sie in den Reisebus stiegen, erkannten verschiedene Eltern völlig desolate Reifen.

Die hinzugezogenen Beamten untersagten sogleich die Weiterfahrt und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Ein Pneu wies mehrere Beulen an einer Reifenflanke und der Lauffläche auf, ein weiterer war derart tief eingeschnitten, dass die Karkasse deutlich zu fühlen war.

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Michelin schließt Zehnjahresvertrag mit Emirate Airlines über die Reifenausrüstung der Airbus A380 Flotte

20. September 2008 Keine Kommentare

Michelin schließt mit der Fluggesellschaft Emirate Airlines einen Zehnjahresvertrag als Reifenlieferant ab und rüstet die gesamte Airbus-A380-Flotte mit hochmodernen Radial-Flugzeugreifen aus. Mit dem Vertragsabschluss ist Michelin exklusiver Reifenlieferant für die Großraumflugzeuge, die bis zum Juli 2013 an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden sollen. Emirate Airlines wird mit insgesamt 58 bestellten Maschinen die größte A380-Flotte der Welt besitzen.

Der Vertrag mit Emirate Airlines stärkt die Position von Michelin als führendem Reifenlieferanten für den Airbus A380. Durch die Partnerschaft mit Michelin demonstriert die arabische Premium-Airline das Vertrauen in den innovativen „Near Zero Growth“-Radialreifen (englisch: „Ausdehnung beinahe null“), der besonders widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen und Beschädigungen ist. Die NZG-Reifen werden bereits auf Maschinen der Airbus-Baureihen A340 bis A500 eingesetzt. Dank der hohen Lebensdauer ermöglichen die Flugzeugreifen in Radialbauweise 30 bis 40 Prozent mehr Landungen als Diagonalreifen. Darüber hinaus erreichen die Michelin Reifen einen Gewichtsvorteil von 360 Kilogramm pro Flugzeug – was sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Jeder A380 der Emirate Flotte ist mit insgesamt 20 NZG-Radialreifen von Michelin ausgerüstet. Die Reifen wurden speziell an das Gewicht und die Start- und Landegeschwindigkeit des Flugzeugs angepasst. Die Michelin Pneus verkraften Geschwindigkeiten von über 380 km/h bei einer Radlast von 33 Tonnen.

Die Reifen wurden im Michelin Technologiezentrum in Ladoux, Frankreich, entwickelt und werden im französischen Michelin Werk Bourges produziert. Von hier aus beliefert Michelin den weltweiten Markt für Flugzeugreifen. Um die Nachfrage für Radial-Flugzeugreifen abzudecken wird das Werk seine Produktion von 2006 bis 2012 verdoppeln.

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Michelin bietet speziell entwickelte Reifen höchster Qualität für alle Bereiche der kommerziellen, privaten und militärischen Luftfahrt an. Von klein dimensionierten Reifen für die General Aviation (Privatflugzeuge, Business Jets) bis zur Bereifung der Airbus 380 und des Space Shuttle deckt das Angebot alle Flugzeuggrößen und Beanspruchungskategorien ab. Leistung, Sicherheit, Lebensdauer – die Welt fliegt auf Reifen der Marke Michelin.

Der Continental Konzern

16. September 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG wurde in Hannover im Jahr 1871 gegründet und stellt Reifen für Automobile und Lastwagen, sowie für Landwirtschafts- und Industriefahrzeuge her. Der Konzern ist einer der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie mit umfassendem Know-how in der Reifen- und Bremsentechnologie, der Fahrdynamikregelung, der Elektronik und der Sensorik. Unser Ziel ist es, individuelle Mobilität sicherer und komfortabler zu machen.

Das Unternehmen gliedert sich in die vier Divisionen Pkw- und Nfz-Reifen, Automotive Systems und ContiTech. Gefertigt werden u.a. Reifen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Zweiräder, hydraulische und elektronische Bremssysteme (ESP, ABS, ASR), elektronische Luftfedersysteme sowie Hybridantriebe. Der Bereich ContiTech stellt neben Produkten für die Automobilindustrie, wie z.B. Antriebssysteme und Fahrwerklager, auch Erzeugnisse für den Maschinen- und Bergbau sowie für die Möbel- und Druckindustrie her.

- Im Kerngeschäft, dem Reifengeschäft, ist Continental heute die Nr. 1 in Deutschland, Nr. 2 in Europa und die Nr. 4 in der Welt. Die größten Vertriebsorganisationen des Unternehmens sind Vergölst mit über 200 Niederlassungen in Deutschland und National Tires und Autocare in Großbritannien.
-Der Bereich Continental Automotive Systems beschäftigt sich mit der Technologie für Chassis. Continental Teves ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Bremsen und Chassis-Kontroll-Systemen für die Automobilindustrie. Die Kernkompetenzen liegen bei hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Systemen. Ein weiteres Produkt, das als Beispiel für die visionäre Strategie des Bereichs Continental Automotive Systems steht, ist ISAD, ein System, das 1997 mit dem Preis der deutschen Industrie ausgezeichnet wurde.

- Der Bereich ContiTech besteht aus acht Geschäftsbereichen und 52 Marktsegmenten, die alle unter dem Dach der ContiTech Holding GmbH operieren. Die Spezialisten von ContiTech haben sich ihren Ruf besonders durch ihre innovativen Produktlösungen und technisch fortgeschrittenen Produkte auf Basis von Gummi und Plastik erworben. Die Produktpalette reicht von Förderbändern für den Bergbau und Automobilteilen, wie hydraulischen und A/C Schläuchen, über Sicherheitsgurte, Luftfederungen und Vibrationsdämpfern bis zu Produkten wie Drucktüchern.
An mehr als 100 Standorten (Werke, Forschungszentren und Teststrecken) sind derzeit rund 85.000 Mitarbeiter in 27 Ländern in Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Japan, Korea, Malaysia, Mexiko, Österreich, den Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, der Slowakei, Spanien, Südafrika, Taiwan, Tschechien, der Türkei, Ungarn und den USA für Sie im Einsatz.
Zu den Marken von Continental zählen Continental (die die Hälfte aller Reifenverkäufe generiert), General, Uniroyal, Semperit, Gislaved, Viking und Barum.

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Polizei muss nicht immer Freund und Helfer sein

14. September 2008 Keine Kommentare

Unter dem Eindruck, man behindere ja niemanden richtig, wird häufig auch das Knöllchen riskiert und dort geparkt, wo es verboten ist. Eine derartige Bequemlichkeit kann aber teurer werden, wenn das Auto abgeschleppt wird. Und dies geschieht nicht nur, wenn das Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer behindert oder Zufahrtswege versperrt, wie mal wieder ein Autofahrer in Berlin feststellen musste.

Der hatte seinen Wagen morgens vor der US-Botschaft im absoluten Halteverbot abgestellt, um ohne langen Fußweg in ein nahe gelegenes Hotel zu gelangen und dort an einem Skat-Turnier teilzunehmen. Die Folge: Sein Fahrzeug wurde umgesetzt, und nur wenig später flatterte der Gebührenbescheid in Höhe von 188 Euro ins Haus. Unser Mann legte Einspruch ein und rechnete sich gute Chancen aus. Erstens habe er niemanden behindert, und zweitens habe er sein Auto unter Beobachtung von Polizeibeamten dort abgestellt. Diese hätten ihn ja wohl auf das Verbot hinweisen müssen. Die Umsetzung des Fahrzeugs sei also mehr oder weniger Schikane gewesen.

Falsch, belehrten ihn die Richter am Berliner Verwaltungsgericht. Zum einen könnten Polizeibeamte, die zum Schutz von öffentlichen Einrichtungen und ebenso von Botschaften eingesetzt seien, nicht über die Berechtigung zum Parken an dieser Stelle entscheiden. Zum anderen sei die Umsetzung von Kraftfahrzeugen in derart ausgewiesenen Sicherheitsbereichen generell rechtmäßig, ohne dass es im Einzelfall einer konkreten Behinderung bedarf. Die Frage, ob die Polizisten nicht dennoch einen Tipp hätten geben können, ließen die Richter offen (VG Berlin, Az.: 11 A 320.08).

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Reifenkennzeichnungen SSR, ContiSeal, MO und E

11. September 2008 Keine Kommentare

Bei Reifen mit Notlaufeigenschaften, die weiter an Bedeutung gewinnen, folgt nach diesen Angaben noch die Bezeichnung des Notlaufsystems – bei Continental lautet diese Bezeichnung SSR (Self Supporting Runflat Tire). Ein SSR-Reifen verfügt über verstärkte Seitenwände und ermöglicht auch bei völligem Luftdruckverlust eine Weiterfahrt. SSR-Reifen sollten nur montiert werden, wenn das Fahrzeug über ein Reifendruckkontrollsystem verfügt und werksseitig für solche Reifen konzipiert wurde.

Ein Reifen mit ContiSeal-Technologie funktioniert auch dann noch, wenn seine Lauffläche durch einen Nagel oder eine Schraube mit einem Durchmesser von bis zu fünf Millimeter beschädigt wurde.

Mit diesem System ist bei rund 80 Prozent der Reifenbeschädigungen die Weiterfahrt möglich. Der Pneu hat dazu auf seiner Laufflächen-Innenseite eine viskose Schicht, die bei einem Durchstich der Lauffläche die Schadstelle abdichtet. Da es so nicht zum Luftverlust kommt, können ContiSeal-Reifen auch an Fahrzeugen ohne Reifendruckkontrollsystem montiert werden.

Mit MO, N0 – N4, einem Stern, dem Buchstaben “J“ oder RO 1-Kennzeichnung versehen Reifenhersteller ihre Modelle, die nach den Spezifikationen von Fahrzeugherstellern gefertigt sind. Diese Reifen unterscheiden sich geringfügig von Reifen ohne Zusatzkennzeichnung. MO-Reifen sind beispielsweise nach Mercedes-Vorgaben entstanden, mit N0 – N 4 sind Porsche Winterreifen mit Porsche-Freigabe gekennzeichnet. Reifen, die für Jaguar freigegeben sind, sind durch ein „J“ als solche erkennbar. Die Reifen, mit denen BMW seine Wagen ab Werk bestückt, erkennt man an einem kleinen Stern, an Reifen für die Audi Quattro GmbH ist die Kennzeichnung „R01“ zu finden. Reifen mit solchen Kennungen können jedoch auch an anderen Fahrzeugen gefahren werden.

Neu ist das „E-Symbol“ hinter der Profilbezeichnung für Erstausrüstungsreifen von Continental. Reifen mit dieser Kennung sind auf besonders niedrigen Kraftstoffverbrauch an diesen Fahrzeugen konzipiert.

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Sicherheitselektronik sorgt dafür, dass die Fahrt nicht neben der Straße endet

8. September 2008 Keine Kommentare

Auch der beste Autofahrer kann ins Schleudern kommen. Ganz gleich, ob die Kurve auf der Landstraße doch enger war als angenommen, plötzlich ein Kind hinter seinem Ball auf die Straße rennt oder das Tempo für die noch feuchte Autobahnausfahrt eine Spur zu hoch war. Gut, wer in einer solchen Situation nicht allein auf sein fahrerisches Können angewiesen ist – sondern Unterstützung erhält von einem elektronischen Helfer, der das Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert und es gar nicht erst dazu kommen lässt, dass aus einem kleinen Fehler ein tragischer Unfall mit schlimmen Folgen wird.

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ESP®, Elektronisches Stabilitätsprogramm, nennt sich diese Technologie, die wesentlich dazu beiträgt, die Zahl der Unfälle und Toten auf unseren Straßen drastisch zu reduzieren. In den USA, so ergab eine Studie des Insurance Institute for Highway Safety, könnten in jedem Jahr mehr als 10.000 Menschenleben gerettet werden, wären alle Fahrzeuge mit ESP® ausgerüstet. Die Zahl der Unfälle, vor allem von Alleinunfällen, würde zum Teil um mehr als die Hälfte sinken. In den USA gehört ESP® deshalb ab September 2011 zur vorgeschriebenen Serienausstattung von neuen Fahrzeugen; ein Schritt, den die Gesetzgeber in Europa noch nicht gegangen sind.

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Die ESP® Technik erfasst mit ihren Sensoren eine Vielzahl von Daten, etwa Geschwindigkeit, Lenkbewegungen, Quer- und Längsbeschleunigung des Autos und das so genannte Gieren, das sind Drehbewegungen um die Hochachse. Erkennt ESP®, dass das Auto sich in eine andere Richtung bewegt, als der Fahrer das mit seiner Lenkradbewegung vorgibt, greift ESP® ein. So verhindert ESP®, dass das Auto über die Vorderräder aus der Kurve rutscht – der Fachmann spricht von Untersteuern. Oder, noch weniger zu beherrschen: Dass das Fahrzeugheck ausbricht, das berüchtigte Übersteuern. Die Motorleistung wird zurückgenommen und reicht dies nicht aus um das Auto zu stabilisieren, kann die Technik die Räder einzeln abbremsen. ESP® ist also im Grunde ein Bremssystem welches vier Bremspedalen einzeln oder auch gemeinsam betätigt. Das könnte nicht einmal der beste Autofahrer.

Besonders Autos mit hohem Schwerpunkt profitieren von dieser Technik, also die gerade so beliebten SUVs oder typische Familienfahrzeuge wie Vans, hier beugt ESP® das Überrollen vor. Zudem verhindert ESP® Folgeunfälle, weil viele Autofahrer, vor allem wenn sie noch unerfahren sind, nach an sich harmlosen Fahrfehlern überreagieren und durch unkontrollierte Lenkmanöver erst wirklich gefährliche Situationen heraufbeschwören.

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Antiblockiersystem (ABS): Auch beim Bremsen sicher in der Spur bleiben
Ein überraschender Stau hinter einer Kurve, ein Fußgänger, der zwischen zwei geparkten Autos auf die Straße tritt: Hier hilft es nur noch, mit aller Kraft auf die Bremse zu treten. Mögliche Folgen, wenn eines oder mehrere Räder blockieren, vor allem dann, wenn die Straße auch noch unterschiedlich griffig ist, weil sie zum Beispiel teilweise verschmutzt ist: Blockierte Räder übertragen weniger Bremskraft auf die Straße (Gleitreibung statt Haftreibung) und verlieren ihre Seitenführungskräfte. Das Auto unterbremst, bricht aus, ist nicht mehr lenkfähig und rutscht unkontrollierbar auf das Hindernis zu oder gerät ins Schleudern.

Diese Aufgabe übernimmt in modernen Autos, als Teil von ESP®, das Antiblockiersystem ABS – allerdings weit besser als jeder Fahrer. Denn ABS verhindert nicht nur das Blockieren der Räder, sondern hält jedes Rad kontinuierlich im so genannten Bereich des optimalen Schlupfes. Hierzu erfasst das ABS mittels Sensoren die Rotationsgeschwindigkeit eines jeden Rades und wertet diese Informationen in einer Elektronikeinheit aus. Erkennt die Elektronik aus den Sensorsignalen, dass eines der Räder zu blockieren droht, werden elektrohydraulische Ventile in der Hydraulik kurzzeitig geöffnet, die den Druck an dieser Radbremse angepasst vermindern. Das Rad wird aus dem blockierten in den wieder drehenden Zustand, bei optimaler Längs- und Seitenführungskraft, zurück gebracht. Dann wird wieder Bremsdruck aufgebaut. Diese Bremsdruckregelung, die Modulation, geschieht viele Male in der Sekunde und gibt dem Fahrer eine haptische Rückmeldung, von der man sich nicht irritieren lassen sollte. ABS kann eines, zwei, drei oder alle vier Räder gleichzeitig und individuell ansteuern.

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Berganfahrhilfe : Kein Stress beim Anfahren am Berg
Anfahren am Berg: Viele Autofahrer denken mit leichtem Grausen an diese Lektion im Fahrunterricht. Und auch im Verkehrsalltag ist es nicht immer ein Vergnügen, im Parkhaus an der Rampe zu stehen, unter Verrenkungen das Parkticket aus dem Automaten zu ziehen und dann so schnell wie möglich zu starten, weil die Schlange vor dem Parkhaus im Wochenendtrubel immer länger wird. Das Spiel mit Handbremse und Kupplung verlangt einiges an Übung, will man den Motor nicht abwürgen und ungeduldiges Hupen provozieren. Der Hill Start Assist (HSA, Berganfahrhilfe) greift auf die Sensoren von ABS und ESP® zu und macht so aus den beiden Sicherheits-Assistenten ein Komfort-Feature – wobei auch HSA nicht nur ein Komfortmerkmal ist, sondern sichtlich zum entspannteren und damit auch sichereren Fahren beiträgt. Mit den Sensoren ist es möglich, die Bewegung des Fahrzeugs zu überwachen. Stoppt der Fahrer an einem Berg, so hält die Elektronik die Bremsen weiterhin für einige Sekunden geschlossen, das Fahrzeug bleibt stehen, ohne zurückzurollen. Erst wenn der Fahrer Gas gibt und die Kupplung kommen lässt, löst die Elektronik auch die Bremse und das Auto setzt sich in Bewegung – es rollte beim Anfahren nicht zurück, und erst recht wird der Motor nicht abgewürgt.

Elektrische Parkbremse: Beim Parken ist das Auto automatisch gesichert
An einer leichten Schräglage geparkt und vergessen, die Handbremse anzuziehen? Darüber muss man sich keine Gedanken mehr machen, wenn das Auto mit der Elektrischen Park-Bremse ausgerüstet ist. Über einen Elektromotor werden die Bremsbeläge an die Bremsscheibe gepresst, schaltet der Autofahrer nach dem Parken die Zündung aus, greift ein Blockiermechanismus, der das Fahrzeug sichert, ohne Strom zu verbrauchen. Will der Fahrer die Parkbremse von Hand aktivieren oder lösen, reicht ein einfacher Knopfdruck – der altbekannte Handbremshebel ist überflüssig, damit gewinnen die Fahrzeugentwickler auf der Mittelkonsole Platz für Ablagen oder Bedienelemente, die ergonomisch günstig liegen und vom Fahrer leicht zu erreichen sind.