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Archiv für Oktober, 2008

Rechtzeitigen zum Reifenservice

29. Oktober 2008 Keine Kommentare

Der Winter kommt: Für Autofahrer ist der Start in den November in diesem Jahr mit dem ersten Wintereinbruch der Saison verbunden und gleichzeitig mit der dringenden Empfehlung, auf Winterreifen zu wechseln, denn noch sind um diese Jahreszeit beim Reifendienst Dimensionen und Reifentypen in breiter Auswahl erhältlich. Der Tipp der Dunlop-Experten ist eindeutig: Am besten fährt im Winter, wer für den Wechsel auf Winterreifen einen Termin beim Reifenhändler vereinbart. So geht nicht nur die Montage meistens am zügigsten, auch für die fundierte Beratung bleibt Zeit: Welche Winterpneus sind am besten geeignet für das eigene Fahrzeug? Wie ist der Zustand der aktuell montierten (und auch der vielleicht eingelagerten) Winterreifen?

Schneefallgrenze auf 300 Metern
Die Situation könnte sich schon in dieser Woche ändern, denn traditionell beginnt mit dem Einbruch des Winterwetters auch der Run auf Winterreifen im Fachhandel. Nach einem deutlichen Temperaturabfall zu Wochenbeginn rechnet der Dunlop-Wetterservice auch mit winterlichen Straßenverhältnissen. Denn nicht nur die in der zweiten Wochenhälfte vielerorts prognostizierten Niederschläge mit einer Schneefallgrenze um 300 Meter machen Winterreifen ab sofort zur besseren Wahl. Mit dem Fallen der Quecksilbersäule können auch alle anderen Tücken des Winterwetters auftreten. Neben Schnee sind etwa Raureif, Glatteis und überfrierende Nässe gerade in den Morgenstunden durchaus nicht unüblich. Gerade bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sind auch Graupelschauer, Schneeschauer, überfrierende Nässe und weitere Gefahren möglich. Für alle diese Fahrbahnzustände gilt: Dunlop Winterreifen sind jetzt die deutlich bessere und vor allem sicherere Wahl.
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Prognose: Rutschige Straßen drohen in ganz Deutschland
In der Nacht zum Montag (27. Oktober) sind die Temperaturen mit dem Eindringen einer Kaltfront von Nordwesten deutlich gesunken und betragen in den meisten Regionen nur noch drei bis zehn Grad Celsius. Ab Mittwoch ist mit einem Mittelmeertief von Südosten zu rechnen, dessen Auswirkungen zunächst primär in Bayern zu spüren sind: Die Schneefallgrenze sinkt zur Wochenmitte voraussichtlich auf rund 500 Meter, in den weiteren Tagen könnte sie stellenweise bei 300 Metern liegen. In weiten Teilen Süddeutschlands, in der Mitte, im Westen und Südwesten müssen Autofahrer in dieser Woche mit winterlichen Fahrbahnen rechnen, selbst im Flachland könnte es den ersten Schnee geben. Die Temperaturen sinken auf – 1 bis + 3 Grad. In Norddeutschland liegen sie noch bei + 6 Grad, hier ist am Freitag jedoch Schneeregen möglich.

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Winterreifenpflicht Skandinavien

21. Oktober 2008 Keine Kommentare

In Skandinavien gibt es unterschiedlich strenge Regelungen zur Winterreifenpflicht. In Finnland sind Winterreifen vom 1. Dezember bis zum 28. Februar vorgeschrieben. Bei Pkw müssen die Reifen ein Mindestprofil von 3 Millimetern haben. Strafen für Winterreifen-Muffel sind in Finnland verhältnismäßig hoch. Sie werden nach dem Nettoeinkommen berechnet und fangen bei umgerechnet etwa 75 Euro an. In Schweden gilt die Winterreifenpflicht vom 1. Dezember bis 31. März, allerdings nur für dort zugelassene Fahrzeuge. In den Nachbarländern Dänemark und Norwegen ist man weniger streng: Eine Winterbereifung für Pkw ist nicht zwingend vorgeschrieben.

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Warum Winterreifen so wichtig sind

8. Oktober 2008 Keine Kommentare

Unabhängig davon, ob sich in den nächsten Monaten ein strenger oder milder Winter einstellt, die Bereifung sollte der Autofahrer immer im Blick behalten. Auch wenn die kalte Jahreszeit noch weit scheint, so raten Verkehrsexperten von O bis O – von Oktober bis Ostern – das Fahrzeug mit Winterreifen auszurüsten.

Nur hochwertige und wirkungsvolle Winterreifen gewährleisten bei tiefen Temperaturen und Glätte einen sicheren Fahrbetrieb. Darauf weist die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hin. Für gute Fahrt auch auf schneebedeckten Straßen sorgen bei Winterpneus die spezielle Gummimischung und eine griffige Profilgestaltung mit zahlreichen Lamellen. Überdies verlangt der Gesetzgeber bei Glätte und Kälte eine „geeignete Bereifung“ und die besteht von Ende Oktober bis März aus „Winterspezialisten“.
Vielfach meinen Autofahrer, auf Winterreifen verzichten zu können, weil es ihn in weiten Teilen Deutschlands ohnehin kaum noch gebe. Doch nicht nur bei Schnee sind Winterreifen die bessere und sicherere Wahl, sondern als Faustregel bereits ab Temperaturen von unter sieben Grad Celsius und gerade bei Nässe. Die Initiative Pro Winterreifen geht von 185 Tagen Winterreifenwetter im Jahr aus. Nicht nur das spezielle Profil, sondern auch die Gummimischung sorgt dafür, dass die Winterreifen nicht so schnell verhärten. So bremsen sie bei kalter Witterung und rutschigem Untergrund ein Fahrzeug deutlich besser und schneller.

Laut Statistik steigt in der kalten Jahreszeit das Unfallrisiko um das Sechsfache und 55 Prozent aller Unfälle entstehen bei winterlichen Straßenverhältnissen. Qualitativ hochwertige, wirkungsvolle Winterreifen sind auch für Automobile mit Allradantrieb und moderner Sicherheitselektronik zu empfehlen. Tatsächlich verlangen die so genannten Fahrerassistenzsysteme, auch die Schleuderbremse ESP, eine möglichst hohe Kraftübertragung der Reifen, um wirksam werden zu können. Auf Glätte wird diese Bedingung mit einem Sommerreifen nicht erfüllt.

Der Reifenhersteller Continental weist zudem darauf hin, dass moderne Winterreifen, entgegen gängiger Vorurteile, einen ebenso niedrigen Rollwiderstand wie Sommerreifen besitzen. Der Grund liegt im verwendeten Material, möglichst geringem Gewicht und im Profildesign. Die konstruktiven Maßnahmen verringern die Verformung des Pneus beim Fahren und senken so den Rollwiderstand. Autofahrer sollten daher nicht aus falscher Sparsamkeit mit dem Reifenwechsel warten. Auf verschneiter Fahrbahn steht ein Fahrzeug (Conti-Versuch aus 50 km/h) dank seines optimierten Profildesigns und der speziellen Gummimischung mit Winterreifen nach rund 35 Metern, mit Sommerreifen verlängert sich der Bremsweg um acht Meter. Bei höherem Tempo wird die Differenz noch größer.

Die Restprofiltiefe sollte bei Winterpneus nicht unter vier Millimeter absinken. Denn darunter bricht das Leistungsvermögen ein, vor allem auf Schnee, warnen die GTÜ-Experten. Die Traktions- und Bremswerte von Winterreifen verschlechtern sich auf schneebedeckter Fahrbahn mit jedem abgefahrenen Millimeter Profil um etwa vier bis fünf Prozent.
Die Entwicklungsingenieure der Reifenhersteller haben zudem bei vergleichenden Messungen festgestellt, dass der Abrieb von Sommerreifen bei kalter Fahrbahn höher ist als von Winterreifen. Bei Versuchen von Continental wurden bis zu 20 Prozent mehr Verschleiß mit Sommerreifen im Winterbetrieb gemessen.
 
Je nach Größe und Marke fallen zwischen 40 und 200 Euro pro Reifen an, bei SUV Winterreifen oder Sportwagen liegen die Kosten wegen der breiten “Schlappen” noch höher. Dafür halten die Sommerreifen länger, wenn sie im Winterhalbjahr Pause haben. Am besten kauft man die Winterreifen auf Felgen, einfache aus Stahl reichen, so dass die kompletten Räder am Saisonende abmontiert und gelagert werden können.

Der Gesetzgeber schreibt Winterreifen nicht direkt vor. In der Neufassung der seit 1. Mai 2006 gültigen Straßenverkehrsordnung (StVO § 2, Abs. 3a) heißt es: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage.“ Wenn bei einer Verkehrskontrolle und unter winterlichen Bedingungen eine „nicht geeignete Bereifung“ festgestellt wird, ist ein Bußgeld von 20 Euro fällig, bei Behinderung des Verkehrs in diesem Fall sind es 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. Die „geeignete Bereifung“ besteht von Ende Oktober bis März aus Winterpneus.
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Bei der Wahl der Bereifung hilft die M+S-Markierung nicht weiter, denn sie ist beliebig verwendbar. Wesentlich mehr Aussagekraft hat das Schneeflockensymbol, das einer Prüfung unterliegt (Selbstzertifizierung). In Deutschland sind nahezu alle neueren Winterreifen, vor allem bei den namhaften Herstellern, mit dem Schneeflockensymbol versehen und damit ausgewiesene Winterspezialisten. Und wer vor dem ersten Schneefall umrüstet erspart sich lange Wartezeiten.
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Damit im nächsten Frühjahr der Wechsel zurück auf die Sommerreifen leichter von der Hand geht, sollten die Pneus vor dem Einlagern noch einmal auf mögliche Schäden und die noch vorhandene Profiltiefe untersucht werden. Ratsam ist es auch, die bisherige Position der Reifen am Fahrzeug zu vermerken, etwa mit VR für vorne rechts oder HL für hinten links.

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Brauch ich wirklich Winterreifen

6. Oktober 2008 Keine Kommentare

Diese Frage wird Jahr für Jahr gestellt wenn es um Winterreifen geht, klar jetzt immer mehr, den die Winterreifensaison steht vor der Tür. In allen Medien ist jetzt zu Lesen, dass es doch besser ist jetzt im Oktober den Reifenhändler aufzusuchen und Winterreifen montieren zu lassen.

Auch wenn die Medien das Thema Winterreifen so penetrieren, recht haben Sie. Winterreifen tragen enorm zur Sicherheit aller Menschen im Straßenverkehr bei, auf winterlichen Straßen können Winterreifen die Sicherheit mehr als 50 Prozent erhöhen. Zusätzlich sollte natürlich jeder Autofahrer die Winterreifenpflicht in Deutschland und Österreich beachten.

Die Situative Winterreifenpflicht in Deutschland schreibt nicht explizit Winterreifen vor, wer jedoch bei Schnee, eine Verkehrsbehinderung verursacht, kann schon damit rechnen, dass er einen Strafzettel erhält.

Wehe dem der bei Verschneiten Straßen mit Sommerreifen einen Unfall verursacht, Versicherung berufen sich gerne auf die Winterreifenpflicht und versuchen hierdurch die eigene Schadenregulierung zu kürzen.

In Österreich ist die Winterreifenpflicht schon extrem härter, hier schreibt der Gesetztgeber vor, dass Autos ab 1. November eines Jahres, Winterreifen montiert sein sollten. In Österreich drohen Strafen von bis zu 5.000.-Euro. Fazit er beim Nachbarn zum Ski-Urlaub fährt sollte tunlichst Winterreifen auf dem Fahrzeug haben.

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