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Archiv für April, 2009

Es ist Zeit für den Reifenwechsel

15. April 2009 Keine Kommentare

Eine Faustregel besagt, Winterreifen sollten von O bis O – von Oktober bis Ostern – gefahren werden. Und in diesem Jahr hat sich das Osterfest auch mit entsprechenden Temperaturen sommerlich gezeigt. Wenn die Temperaturen nur noch selten unter sieben Grad Celsius sinken und in den meisten Regionen Deutschlands kein Nachtfrost mehr zu erwartet ist, ist es an der Zeit, die Winterpneus gegen Sommerreifen zu tauschen.

Die Gummimischung von M + S-Reifen ist speziell auf Minusgrade und Temperaturen unter sieben Grad abgestimmt. Bei wärmerer Witterung sind sie aber deutlich schlechter als Sommerreifen. „Der Bremsweg bei 100 km/h kann schon einmal eine doppelte Wagenlänge mehr betragen“, weiß Wolfgang Schiwietz, Technikleiter des Reifenherstellers Yokohama. Bei hohen Geschwindigkeiten können sie zudem die Fahrstabilität negativ beeinflussen. Wer zu lange an Winterreifen festhält schadet auch seinem Portemonnaie, denn sie verbrauchen nicht nur mehr Kraftstoff, sondern verschleißen mit steigenden Asphalttemperaturen deutlich schneller und werden dann rasch unbrauchbar für eine weitere Wintersaison.

Beim Kauf von neuen Sommerreifen sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden, raten die Reifen-Experten der GTÜ. Wichtig sind das optimale Handling, der Bremsweg, die Aquaplaningeigenschaften, die Seitenführung, der Rollwiderstand, der Komfort, das Geräuschniveau und der Verschleiß.

Beim Neukauf der Sommerreifen auf das Alter der Pneus achten. Keinesfalls sollte ein als neu verkaufter Reifen vor mehr als fünf Jahren produziert worden sein, rät die GTÜ. Da Reifen aufgrund chemischer und physikalischer Prozesse auch durch die bloße Lagerung altern, gilt die Regel: je jünger desto besser. Die so genannten DOT-Nummer, die jeder Reifen an seiner Flanke trägt und dessen vier letzte Ziffern verraten das Produktionsdatum. Steht hier zum Beispiel eine 4108, dann bedeutet dies, dass der Reifen in der 41. Kalenderwoche des Jahres 08 (also zwischen dem 6. und 12. Oktober 2008) gefertigt wurde.

Wer nicht mit neuen Reifen in den Sommer startet, sondern die Pneus des Vorjahres wieder benutzt, sollte sie vorher noch einmal kontrollieren. Wichtig ist vor allem die Restprofiltiefe. Auch wenn für den Gesetzgeber erst bei 1,6 Millimetern Schluss ist – verantwortungsbewusste Autofahrer wechseln einen Sommerreifen bereits bei drei Millimetern aus. Ein neuer Reifen hat in der Regel mit rund acht Millimetern fast dreimal soviel Profiltiefe. Gemessen wird die Profiltiefe immer an der am stärksten abgefahrenen Stelle gemessen, meist in der Mitte der Lauffläche.

Neue Reifen werden in der Fachwerkstatt niemals ohne Auswuchten montiert. Die GTÜ empfiehlt diese Maßnahme in regelmäßigen Abständen auch bei gebrauchten Pneus. Denn im Laufe der Zeit können Unwuchten entstehen, etwa beim Überfahren von Bordsteinkanten. Das macht sich schlimmstenfalls durch ein „flatterndes“ Lenkrad oder ungewohnte Fahrzeugvibrationen insbesondere zwischen Tempo 80 und 120 bemerkbar. Es führt aber in der Regel auch zu ungleichmäßigem Reifenabrieb und damit einhergehend höherem Verschleiß an Reifen und Fahrwerk.

Vergewissern Sie sich, dass bei der Rädermontage die Radschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden (steht in der Betriebsanleitung). Dazu benötigt man neben dem normalen Radkreuz einen Drehmomentschlüssel, der die Kontrolle des Anzugsdrehmoments ermöglicht. Zu wenig ist da genauso schädlich wie zu viel. In beiden Fällen können sich nämlich die Radschrauben lösen. Bei zu stark angezogenen Radschrauben werden unter Umständen die selbstsichernden Materialeigenschaften aus der Verbindung Felge/Radschraube in Mitleidenschaft gezogen.

Ist alles in Ordnung und der Wechsel vollzogen, sollte nicht vergessen werden, den Reifendruck regelmäßig etwa alle vier Wochen und vor längeren Fahrten zu prüfen. Das spart gleichzeitig Geld, denn ein zu niedriger Luftdruck sorgt für eine erhöhte Reibung und damit zu mehr Reifenabrieb und höherem Kraftstoffverbrauch. Die Empfehlungen der Autohersteller stellen meistens den besten Kompromiss zwischen Beladung, Haftung, Rollwiderstand und Fahrkomfort dar. Gemessen wird der Luftdruck am kalten Reifen.

Tipps zum Autocheck

11. April 2009 Keine Kommentare

Nach dem Winter-Stress ist jetzt eine gute Zeit, das geliebte Auto gründlich einem Check zu unterziehen. Hierzu kann natürlich selbst Hand angelegt werden, oder viele Serviceangebote von Autohäusern, Werkstätten und Reifenfachhändler in Anspruch nehmen.

Für diejenigen, die ihr Fahrzeug selbst pflegen wollen, geben die Experten von www.Reifensuchmaschine.de folgende Tipps:

Bevor Sie Ihr Auto in die Waschhalle fahren, sollten Sie hartnäckige Schmutzablagerungen und Streusalz mit einer gründlichen Vorwäsche beseitigt, hier bietet sich ein Hochdruckdampfstrahler besonders gut an. Wenn grober Schmutz nicht vor der Waschanlage entfernt wird, könnten Sie Ihren Lack beschädigen, den der nicht entfernte Schmutz wirkt wie Schmirgelpapier auf dem Lack.

Nach dem Waschen empfiehlt es sich, den Lack auf Steinschläge zu überprüfen, meist ist hier eine reine Sichtkontrolle zu wenig, viele Steinschlägen sind kaum sichtbar, hier hilft das Abtasten mit der flachen Hand. Finden Sie kleiner Schäden im Lack, können diese schnell mit dem passenden Lackstift in Ihrer Wagenfarbe korrigiert werden. Bei Rostschäden sollten Sie jedoch besser eine Werkstatt aufsuchen. Sind keine Schäden im Lack zu finden, ist jetzt die beste Zeit, diesen mit einem guten Hartwachs zu versiegeln.

Besonders jetzt bei sehr sonnigen Tagen ist eine saubere Windschutzscheibe extrem wichtig, um nicht von der Sonne geblendet zu werden. Reinigen Sie Ihre Windschutzscheibe gründlich von innen und außen, vergessen Sie hierbei nicht, gleich auch die Wischblätter auf ihre Unversehrtheit zu überprüfen.

Als Nächstes sollten Sie den Innenraum des Fahrzeugs entrümpeln, über die Wintermonate sammeln sich viele Gegenstände im Auto, die jetzt nicht mehr benötigt werden, unnötige Sachen sind einfach nur Ballast und dieser führt zu einem Mehrverbrauch an Kraftstoff.

Einer der beliebtesten Autofahrer Tipps sind Zeitungspapier unter den Fußmatten, wenn sich Feuchtigkeit im Auto breitgemacht hat, dass Papier zieht die Feuchtigkeit aus dem Fahrzeug. Autos, die über eine Klimaanlage verfügen, haben mit Feuchtigkeit im Auto keine Probleme, den diese wird durch die Klimaanlage entfeuchtet.

Nach Ostern wird es Zeit die Winterreifen gegen Sommerreifen zu wechseln, die Reifenspezialisten von Reifensuchmaschine.de empfehlen hier, den Radwechseln nicht selbst auszuführen. Gerne kommt man in Versuchung, bei der allgegenwärtigen Krise ein paar Euros zu sparen, doch bei Reifen, die extrem wichtig für die Fahrsicherheit sind, sollten Sie tunlichst auf das Sparen verzichten.

Besser ist es einen Reifenhändler vor Ort durch die Reifensuchmaschine zu kontaktieren und die Montage und Überprüfung der Reifen durch einen Fachbetrieb ausführen zu lassen.

reifensuchmaschine

Im Sommer verlängert sich der Bremsweg mit Winterreifen

7. April 2009 Keine Kommentare

Durch die Fahrt mit Winterreifen im Sommer verlängert sich der Bremsweg eines Autos. Die Gummimischung von Winterreifen ist allgemein weniger hart als die der Sommerpneus; heiße Straßen und hohes Tempo machen sie laut dem Reifenhersteller Fulda noch weicher.

Und neue Sommerreifen wollen knapp 300 Kilometer auf trockener Straße eingefahren werden. Erst dann sind die Öle und Trennmittel vollständig abgerieben, die ein Festkleben des Pneus in der Produktionsform verhindern hatte. Schnelle Kurvenfahrten und extreme Bremsmanöver sind deshalb in der Einfahrphase zu vermeiden, da noch nicht die optimale Bodenhaftung gegeben ist.