Die Verkehr-Unfall-Technik-Sachverständigengesellschaft (VUT) hat eine hohe Fehlerquelle bei Geschwindigkeitsmessungen festgestellt. Wie der Automobilclub von Deutschland (AvD) mitteilt, wurden im Rahmen einer Studie insgesamt 1810 Bußgeldverfahren wegen Tempoüberschreitung untersucht. Ohne Mängel waren lediglich knapp 15 Prozent der Fälle. Bei den zugrunde liegenden Messungen wurden sowohl Video- als auch Radargeräte und Laserpistolen verwendet.
In mehr als 80 Prozent der Vorgänge entdeckten die Sachverständigen der VUT technische oder formale und mehr oder minder schwerwiegende Fehler. Die Bandbreite reicht von unvollständigen Verfahrensakten über unkorrekten Messgeräteaufbau bis hin zu Fahrzeugverwechslungen. In fünf Prozent der Fälle waren nach AvD-Auskunft die Mängel so gravierend, dass kein Bußgeldbescheid hätte erlassen werden dürfen.
AvD-Verkehrsrechtsexpertin Dorothee Lamberty weist darauf hin, dass nach ständiger Rechtssprechung ein standardisiertes Messverfahren eben auch nur dann gegeben ist, wenn das Messgerät vom Bedienungspersonal standardmäßig – das heißt in geeichtem Zustand, seiner Bauartzulassung entsprechend und gemäß der vom Hersteller vorgegebenen Bedienungsanleitung – eingesetzt wird. Und dies nicht nur bei der eigentlichen Messung, sondern auch bei dem der Messung vorausgehenden Gerätetest. Auch das eingesetzte Auswertepersonal müsse vollumfänglich prüfen, ob bei der Messung alle Anforderungen erfüllt wurden. Hieran mangele es in der täglichen Praxis aus Sicht des AvD jedoch noch viel zu häufig.
Damit betroffene Autofahrer die Messung überprüfen können, müssen die Messakten entsprechend vollständig sein und plausible Beweismittel vorliegen. Die Untersuchung der VUT GmbH belegen jedoch, dass viele Bußgeldbescheide ohne hundertprozentig geklärte Beweislage erlassen werden. Das darf aus Sicht des AvD im standardisierten Messverfahren nicht sein und führt in der Konsequenz letztlich zu einer Umkehr der Beweislast. Das hält der Automobilclub von Deutschland für inakzeptabel und vor allem unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten für mehr als bedenklich. Der Betroffene sollte spätestens im Widerspruchsverfahren durch Vorlage einer vollständigen Messakte und Vorlage aller Beweismittel in die Lage versetzt werden, den erhobenen Vorwurf prüfen zu können.
Seit heute liegt eine erste Bilanz vor: „Die Umweltzonen werden von den Autohaltern sehr breit akzeptiert“, erklärte heute in Berlin nicht der Bundesumweltminister oder sein Umweltbundesamt (UBA), sondern der Vorsitzender der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
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Volvo zeigt auf der Detroit Motorshow im Januar 2009 den S60 Concept. Die Studie gibt einen Ausblick auf die für 2010 geplante nächste Generation des schwedischen Mittelklassemodells. Der Verbrauch soll um 20 Prozent sinken.
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Der Volkswagen Tiguan ist ab sofort auch mit Frontantrieb verfügbar. Das neue Basismodell kostet in der Ausstattungsreihe Trend & Fun 25 800 Euro. Lieferbar sind ein Diesel- und ein Benzinmotor.
Der aufgeladene 1.4-Liter-TSI-Motor mit 110 kW / 150 PS erfüllt die Abgasnorm Euro 5 und begnügt sich im Schnitt mit 7,4 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer. Auch mit Frontantrieb hat der Tiguan eine maximale Anhängelast von 2000 Kilogramm (gebremst, bei 8 % Steigung).
Der 2.0 TDI leistet 103 kW / 140 PS und verbraucht 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Sein Drehmomentmaximum von 320 Newtonmetern liegt bereits bei 1750 U/min an. Der Grundpreis beträgt 27 900 Euro.

Die Volkswagen Bank bietet beispielsweise für den Tiguan 1,4 TSI (Trend & Fun) bei einer Anzahlung in Höhe von 20 Prozent und einer Laufzeit von 36 Monaten eine monatliche Finanzierungsrate von 275 Euro an.
Das Hin und Her bei der Kfz-Steuer ist beim Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller auf Kritik gestoßen. Der Kompromiss der Koalition, die befristete Befreiung von der Kraftfahrzeugsteuer nur auf Fahrzeuge zu beschränken, die innerhalb der nächsten sechs Monate zugelassen werden, lasse die Verbraucher weiter im Unklaren über die künftige Besteuerung.
„Das ständige Hin und Her führt zu einer erneuten Verunsicherung der Verbraucher und schadet der ohnehin sehr schlechten Automobilkonjunktur“, sagte VDIK-Präsident Volker Lange. Der ursprüngliche Kabinettsbeschluss von vergangener Woche sei ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Die jetzt erfolgte Korrektur zerschlage das gerade wieder entstehende Vertrauen der Verbraucher, wenn die Bundesregierung nicht schnellstmöglich klar stelle, wie das Kfz-Steuer nach 2010 bemessen wird.
Der VDIK fordert bereits jetzt die sofortige Einführung der CO2-bezogenen Kraftfahrzeugsteuer. Die Umstellung sollte von einer Verschrottungsprämie flankiert, um weitere Anreize zu schaffen und die Konjunktur zu beleben. 2007 waren nach Verbandsangaben noch 6,4 Millionen Fahrzeuge der Abgasstufe Euro 1 oder schlechter für die Teilnahme am Straßenverkehr zugelassen. Die Zahl der mittlerweile auch in die Jahre gekommenen Fahrzeuge der Abgasstufe Euro 2 im Bestand betrage 6,9 Millionen Autos. Diese mehr als 13 Millionen Fahrzeuge verfügten außerdem über veraltete Sicherheitstechnik.
Porsche schließt das Geschäftsjahr 2007/2008 mit einem Rekordgewinn von 8,57 Milliarden Euro ab. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller erwirtschaftete einen Überschuss von 6,39 Milliarden Euro. Das sind über zwei Milliarden Euro mehr als im Vorjahr. Porsche ist damit der profitabelste Autobauer der Welt. Der Absatz stieg um 1,2 Prozent auf 98 652 Fahrzeuge. Der Umsatz legte um 1,3 Prozent auf 7,46 Milliarden Euro zu.
Zum Rekordergebnis trug maßgeblich die Beteiligung am Volkswagen-Konzern mit knapp 6,8 Milliarden Euro bei. Das beinahe doppelt so viel wie im vergangenen Jahr. Porsche will seinen Anteil an VW noch im Laufe des Jahres auf über 50 Prozent aufstocken. Nähere Einzelheiten zum Geschäftsjahr und zu den weiteren VW-Plänen sollen auf der Bilanzpressekonferenz am 26. November 2008 mitgeteilt werden.
Geplant ist, die Sonderdividende gegenüber dem Vorjahr um 50 Cent auf zwei Euro je Aktie zu erhöhen. An der normalen Dividende von 69 Cent pro Stamm- und 70 Cent für die Vorzugsaktie soll hingegen festgehalten werden. Die vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter erhalten einen Sonderbonus von 6000 Euro (Vorjahr: 5200 Euro).
Freude am Fahren ist ein Wert, der nicht nur auf der Straße Bestand haben sollte. Ebenso wichtig für Autofahrer ist eine Werkstatt, die ihre Arbeit zuverlässig erledigt, den Kunden gut berät, immer freundlich ist und korrekte Rechnungen erstellt. Diesem Anspruch werden BMW Werkstätten auch in der Praxis gerecht.
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