Auf Kompletträder für Lastwagen hatten es Diebe zwischen Samstag (20.9.) und Montag (22.9) bei einer Firma in der Industriestraße abgesehen. Unbekannte durchschnitten einen Drahtzaun und gelangten so auf das Firmengelände. Aus einem Lagerraum transportierten sie achtzehn neue Reifen mit Felgen ab. Zum Transport benutzten die Täter vermutlich einen Lastwagen. Die Höhe des Schadens steht nicht fest.
Unter dem Eindruck, man behindere ja niemanden richtig, wird häufig auch das Knöllchen riskiert und dort geparkt, wo es verboten ist. Eine derartige Bequemlichkeit kann aber teurer werden, wenn das Auto abgeschleppt wird. Und dies geschieht nicht nur, wenn das Fahrzeug andere Verkehrsteilnehmer behindert oder Zufahrtswege versperrt, wie mal wieder ein Autofahrer in Berlin feststellen musste.
Der hatte seinen Wagen morgens vor der US-Botschaft im absoluten Halteverbot abgestellt, um ohne langen Fußweg in ein nahe gelegenes Hotel zu gelangen und dort an einem Skat-Turnier teilzunehmen. Die Folge: Sein Fahrzeug wurde umgesetzt, und nur wenig später flatterte der Gebührenbescheid in Höhe von 188 Euro ins Haus. Unser Mann legte Einspruch ein und rechnete sich gute Chancen aus. Erstens habe er niemanden behindert, und zweitens habe er sein Auto unter Beobachtung von Polizeibeamten dort abgestellt. Diese hätten ihn ja wohl auf das Verbot hinweisen müssen. Die Umsetzung des Fahrzeugs sei also mehr oder weniger Schikane gewesen.
Falsch, belehrten ihn die Richter am Berliner Verwaltungsgericht. Zum einen könnten Polizeibeamte, die zum Schutz von öffentlichen Einrichtungen und ebenso von Botschaften eingesetzt seien, nicht über die Berechtigung zum Parken an dieser Stelle entscheiden. Zum anderen sei die Umsetzung von Kraftfahrzeugen in derart ausgewiesenen Sicherheitsbereichen generell rechtmäßig, ohne dass es im Einzelfall einer konkreten Behinderung bedarf. Die Frage, ob die Polizisten nicht dennoch einen Tipp hätten geben können, ließen die Richter offen (VG Berlin, Az.: 11 A 320.08).
In der Übernahmeschlacht zwischen dem Autozulieferer Continental und dem Familienunternehmen Schaeffler teilt die Fondsgesellschaft DWS die Bedenken des Conti-Vorstandes. «Die Kontrolle durch Schaeffler kann erhebliche Nachteile für die übrigen Conti-Aktionäre bringen»,
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Der Automobilclub von Deutschland (AvD) betrachtet die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, durch das Ausweiten der Überholverbotsstrecken für Lkws Staus und damit den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren, kritisch. Die Umsetzung würde neue und größere Probleme schaffen und auch keine Staus vermeiden.
Der AvD befürchtet, dass lange Kolonnen von Lkw mit geringen Abständen die rechte Spur blockieren könnten und das Auffahren auf die Autobahnen dadurch für Pkw-Fahrer zu einem gefährlichen Unterfangen würde. Von dort müsse dann ohne vorheriges Beschleunigen auf die linke Spur gewechselt werden. Ähnliches gelte umgekehrt für das Verlassen der Autobahn. Um sich einzufädeln, müsse der Pkw sein Tempo schon auf der linken Überholspur reduzieren und bremse so den nachfolgenden Verkehr ab oder bringe ihn sogar zum Stillstand. Reisebusse und Caravan-Gespanne würden zudem zu Verkehrshindernissen, wenn sie die Lkw-Kolonnen überholen und dabei noch länger als bisher kilometerlang auf der Überholspur bleiben müssen.
Für den AvD bedeutet dies, dass weder eine Stauvermeidung, noch eine Erhöhung der Verkehrssicherheit mit diesem, auf den ersten Blick für Autofahrer attraktiven Vorschlag erreicht werde. Grundsätzlich bleibe auch die Frage, wer das Lkw-Verbot wirksam kontrollieren wolle.
Angesichts eines weiter zunehmenden Schwerlastverkehr ruft der Automobilclub Lkw- und Pkw-Fahrer nicht nur zu mehr gegenseitige Rücksichtnahme auf, sondern fordert vor allem deutliche Investitionen in die Infrastruktur an. Dazu gehört auch ein frühzeitiger mehrspuriger Ausbau hoch belasteter Strecken.
Gründe für häufige Staus macht der AvD auch durch Pannen und Unfälle aus. In einem Transitland wie Deutschland gelte es deshalb, die durchfahrenden Lkw effektiver auf ihren technischen Zustand hin zu kontrollieren.
Unbekannte Täter entwendeten in der Nacht zum Dienstag, 17. Juni, auf dem Gelände eines Autohauses in der Straubinger Straße von einem Audi A 4 alle vier Räder. Es handelt sich um Reifen der Marke Semperit in der Größe 245/35 R 19 auf Alufelgen 8,5 x 19 im Wert von 2.000 Euro.
Trotz der aktuellen Preisentwicklung an den Tankstellen bleiben die Restwerte für Dieselfahrzeuge stabil. Nach Beobachtungen von EurotaxSchwacke sind auf dem Gebrauchtmarkt derzeit keine erhöhten Wertverluste auszumachen.
Nach wie vor punktet ein Diesel gerade bei Vielfahrern mit deutlich geringerem Verbrauch gegenüber Benzinfahrzeugen. Für Gebrauchtwagenkäufer, die im Jahr nur mittlere Laufleistungen zurücklegen, dürfte ein Selbstzünder besonders in den unteren Fahrzeugsegmenten aber zunehmend unattraktiver werden, prognostiziert Roland Stach, Leiter der Marktredaktion von EurotaxSchwacke.
Durch einen platzenden Lkw-Reifen ist ein Mann am Dienstagnachmittag in Wiesbaden getötet worden. Laut Polizeiangaben hatte der 50-Jährige Luft in den abmontierten Reifen gepumpt, um ein Leck zu finden. Als der Druck zu groß wurde, gab der Reifen mit Wucht nach. Der 50-Jährige zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unfallort starb.