Audi ist mit dem Integrationspreis „JobErfolg 2007“ des Landes Bayern ausgezeichnet worden. Staatssekretärin Melanie Huml übergab die Auszeichnung heute (3.Dezember2007) an Personalvorstand Dr. Werner Widuckel. Mit dem Preis wird die Eingliederung von Menschen mit Behinderung ins Berufsleben gewürdigt. Bei Neueinstellungen werden im Unternehmen Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen – bei sonst gleicher Eignung – bevorzugt berücksichtigt
Bei Audi sind derzeit 2033 Menschen mit Behinderung in allen Unternehmensbereichen tätig. Mit einem Anteil von 5,3 Prozent überschreitet der Automobilhersteller nicht nur die gesetzlich vorgeschriebene Quote, sondern verfolgt auch gezielt Maßnahmen zur optimalen Eingliederung behinderter Menschen in die Arbeitswelt.
Zusätzlich überträgt Audi Fertigungsaufträge an Werkstätten für behinderte Menschen. Im vergangenen Jahr betrug das Auftragsvolumen rund 3,7 Millionen Euro. Im Jahr 2008 sollen es 500 000 Euro mehr sein.
Kraftfahrgesetz. Interessanter wird da schon die Änderung des Kraftfahrgesetzes. Die entsprechende Novelle verpflichtet Pkw-Fahrer, ihre Bereifung den Witterungsverhältnissen anzupassen. Im Klartext heißt das, dass die Fahrzeuge im Zeitraum vom 1. November bis 15. April bei Schnee-, Matsch- oder Eisfahrbahn mit Winterreifen oder Schneeketten ausgestattet sein müssen. Das Gesetz sieht dabei Strafen von 35 Euro und bei Vorliegen eines Gefährdungstatbestandes von bis zu 5.000 Euro vor. Die gesetzliche Ausrüstungsverpflichtung mit Winterreifen und Schneeketten für LKW wird um ein Monat (im Frühling) auf den selben Zeitraum ausgedehnt.
Licht am Tag
Weitere wichtige Änderungen des KFG betreffen “Licht am Tag”, das nun nicht mehr verpflichtend aufgedreht werden muss. Die Strafen für Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung werden auf 50 Euro angehoben. Adaptiert wird schließlich auch die Zählregel von Kindern in Autobussen, insbesondere Schulbussen, so dass nunmehr ein Verhältnis von 1:1 (ein Kind, ein Sitzplatz) gilt.
Der bisherige Vertriebsdirektor Dr. Klaus Neb verabschiedet sich nach fast 30-jaehriger Taetigkeit für die Michelin Gruppe zum Jahresende 2007 in den vorgesehenen Ruhestand.
Ab 1. Januar 2008 uebernimmt Dieter von Aspern die Verantwortung für den gesamten Ersatzmarkt Reifen in Deutschland, Oesterreich und der Schweiz. Er bleibt weiterhin Geschaeftsfuehrer der Euromaster GmbH.
Der 55-jaehrige Diplomkaufmann Dieter von Aspern ist seit 2003 in Deutschland und Oesterreich Geschaeftsfuehrer der Euromaster GmbH.
Vorher war er unter anderem bei Henkel in Duesseldorf, als Unternehmensberater bei Cap Gemini in Bad Homburg, als Verkaufsdirektor bei der Karstadt Warenhaus AG in Essen sowie als Geschaeftsfuehrer der Scout24 Gruppe taetig. Von Aspern ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Kassler Tankstellen machen die größte Kasse
ADAC: regionale Preisunterschiede von fünf Cent
Nach mehreren kräftigen Preisrunden in der vergangenen Woche sind die Kraftstoffpreise in Deutschland auf einem extrem hohen Niveau. Absolute Preisspitzen wurden am Wochenende erreicht, seitdem hat sich die Situation allerdings nur unwesentlich entspannt. Die aktuellen Preise sind laut ADAC trotz des teuren Rohöls zu hoch. Die höchsten Kraftstoffpreise müssen zurzeit die Autofahrer in Kassel zahlen. Hier kostet der Liter Superbenzin im Schnitt 1,469 Euro, der Liter Diesel 1,369 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt die monatliche ADAC-Untersuchung der Kraftstoffpreise an Markentankstellen in 20 deutschen Städten.
Noch am günstigsten kommen die Autofahrer in Kiel weg. Für den Liter Super zahlen die Autofahrer dort derzeit 1,419 Euro, Diesel kostet 1,319 Euro. Damit zahlt man in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt fünf Cent weniger als in Kassel, der Stadt mit der roten Laterne. Bei einer Tankfüllung von 50 Litern macht dies immerhin einen Unterschied von 2,50 Euro aus. Den Spitzenplatz bei Super teilt sich Kiel mit Bielefeld, bei Diesel liegt Saarbrücken mit Kiel gleichauf.
In ähnlich schwindelerregende Höhen wie in Kassel ist der Spritpreis beim Superbenzin noch in Rostock mit einem Literpreis von 1,462 Euro gestiegen, bei Dieselkraftstoff folgt Karlsruhe mit einem Preis von 1,365 Euro.
Mehr denn je sollten die Autofahrer auf preisbewusstes Tanken achten. So sorgen sie für eine Belebung des Wettbewerbs und somit zu einer Reduzierung der Preise. Der ADAC rät daher, stets zunächst die Preise zu vergleichen, um dann bei der günstigsten erreichbaren Tankstelle zu tanken.
Zwei Teams teilen sich den Sieg – Michelin Reifen besonders verschleißarm
Erste Etappe des Michelin Reifen Marathons erfolgreich absolviert, über 70.000 Kilometer zurückgelegt
Überraschendes Ergebnis der ersten Etappe des Michelin Reifen Marathon auf dem ATP-Testgelände in Papenburg: Nach mehr als 70.000 Testkilometern in drei Tagen und zwei Nächten lagen zwei der zwölf teilnehmenden Teams nur denkbar knapp um zwei Wertungspunkte auseinander. Das entspricht einer einmaligen Geschwindigkeitsüberschreitung von lediglich einem km/h über die bislang zurückgelegte Distanz dieser einmaligen
Gleichmäßigkeitsprüfung.
Michelin Reifen mit dem geringstem Verschleiß
Bereits nach der vergleichsweise kurzen Distanz von 7.000 Kilometern war bereits bei einem Wettbewerbsreifen die Hälfte des Profils abgenutzt und die empfohlene Verschleißgrenze für Winterreifen von vier Millimetern erreicht. „Die Michelin Reifen weisen den geringsten Verschleiß aller Vergleichskandidaten auf“, erklärt Inga Pretsch von der Gesellschaft für technische Überwachung (GTÜ) nach Kontrolle aller Testreifen. Die GTÜ dokumentiert und überwacht als neutrale Prüfinstanz den Verschleiß der Reifen und das Testprozedere über die gesamte Dauer des Michelin Reifen Marathons. Der Einsatz auf der Testtrecke entspricht rund der doppelten Distanz im normalen Straßenverkehr.
Bei dem Reifendauertest gingen die Testteams in zwölf identischen VW Golf 1.4 TSI wie bei einer Rallye zeitversetzt auf die insgesamt 24 Kilometer lange Teststrecke. Für die sechsköpfigen Mannschaften lautete das Ziel für die 72 Stunden lange erste Etappe: rund um die Uhr möglichst gleichmäßig zu fahren. An speziellen Messpunkten wurde zu hohes oder zu niedriges Tempo unbestechlich sanktioniert.
Insgesamt werden bis zum 26. September 222 Fahrer in den zwölf unterschiedlich bereiften Fahrzeugen über 222.222 Kilometer zurücklegen. Für die Sieger-Teams der insgesamt drei Etappen gibt es je 10.000 Euro Siegprämie. Mit dem in Größe, Dauer und Form bisher einzigartigen Test will Michelin insbesondere die hohe Qualität und die Langlebigkeit seiner Pkw-Reifen demonstrieren.
Trotz großer Erschöpfung Fairplay bei allen Teilnehmern
„Die Teams haben sich sensationell fair verhalten und im Rahmen des Regelwerks um jeden Wertungspunkt gekämpft. Im Laufe dieser drei intensiven Tage sind neue Freundschaften entstanden. Wir sind sehr zuversichtlich, dass Fahrer und Material die Strapazen auch in den folgenden zwei Etappen weiterhin gut überstehen“, erklärt Helge Hoffmann, Leiter Test und Technik von Michelin Deutschland. Vor dem Start wurden die Teams im Fahrerbriefing detailliert über das Regelwerk und die Sicherheitsvorschriften informiert sowie intensiv auf den Streckenverlauf vorbereitet. Die Piloten konnten sich die Strecke auf den anschließenden Einführungsrunden in Ruhe einprägen.