Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Reifen Continental’

Continental erfolgreich in ersten Sommerreifentests

16. Februar 2011 Keine Kommentare

contisportcontact3Die ersten zwei Sommerreifentest 2011 haben Continental-Produkte wieder mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. Beim ACE (Auto Club Europa, Magazin Lenkrad, Heft 2/11), der den Test in Zusammenarbeit mit der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) durchführte, wurde der ContiPremiumContact 2 Testsieger mit einem deutlichen Abstand zum zweitplatzierten Produkt.

Mehr…

KategorienReifen Continental Tags:

Continental sucht 400 Nachwuchskräfte in Deutschland

3. Februar 2011 Keine Kommentare

nachwuchskraftAuch 2011 setzt der Reifenhersteller Continental unverändert auf frisches Wissen, neue Ideen und damit steigende Innovationskraft durch hoch qualifizierte Nachwuchskräfte.

Mehr…

Der Continental Konzern

16. September 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG wurde in Hannover im Jahr 1871 gegründet und stellt Reifen für Automobile und Lastwagen, sowie für Landwirtschafts- und Industriefahrzeuge her. Der Konzern ist einer der weltweit führenden Zulieferer der Automobilindustrie mit umfassendem Know-how in der Reifen- und Bremsentechnologie, der Fahrdynamikregelung, der Elektronik und der Sensorik. Unser Ziel ist es, individuelle Mobilität sicherer und komfortabler zu machen.

Das Unternehmen gliedert sich in die vier Divisionen Pkw- und Nfz-Reifen, Automotive Systems und ContiTech. Gefertigt werden u.a. Reifen für Pkw, Nutzfahrzeuge und Zweiräder, hydraulische und elektronische Bremssysteme (ESP, ABS, ASR), elektronische Luftfedersysteme sowie Hybridantriebe. Der Bereich ContiTech stellt neben Produkten für die Automobilindustrie, wie z.B. Antriebssysteme und Fahrwerklager, auch Erzeugnisse für den Maschinen- und Bergbau sowie für die Möbel- und Druckindustrie her.

- Im Kerngeschäft, dem Reifengeschäft, ist Continental heute die Nr. 1 in Deutschland, Nr. 2 in Europa und die Nr. 4 in der Welt. Die größten Vertriebsorganisationen des Unternehmens sind Vergölst mit über 200 Niederlassungen in Deutschland und National Tires und Autocare in Großbritannien.
-Der Bereich Continental Automotive Systems beschäftigt sich mit der Technologie für Chassis. Continental Teves ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Bremsen und Chassis-Kontroll-Systemen für die Automobilindustrie. Die Kernkompetenzen liegen bei hydraulischen, pneumatischen und elektronischen Systemen. Ein weiteres Produkt, das als Beispiel für die visionäre Strategie des Bereichs Continental Automotive Systems steht, ist ISAD, ein System, das 1997 mit dem Preis der deutschen Industrie ausgezeichnet wurde.

- Der Bereich ContiTech besteht aus acht Geschäftsbereichen und 52 Marktsegmenten, die alle unter dem Dach der ContiTech Holding GmbH operieren. Die Spezialisten von ContiTech haben sich ihren Ruf besonders durch ihre innovativen Produktlösungen und technisch fortgeschrittenen Produkte auf Basis von Gummi und Plastik erworben. Die Produktpalette reicht von Förderbändern für den Bergbau und Automobilteilen, wie hydraulischen und A/C Schläuchen, über Sicherheitsgurte, Luftfederungen und Vibrationsdämpfern bis zu Produkten wie Drucktüchern.
An mehr als 100 Standorten (Werke, Forschungszentren und Teststrecken) sind derzeit rund 85.000 Mitarbeiter in 27 Ländern in Belgien, Brasilien, Chile, China, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Indien, Japan, Korea, Malaysia, Mexiko, Österreich, den Philippinen, Portugal, Rumänien, Russland, Schweden, der Slowakei, Spanien, Südafrika, Taiwan, Tschechien, der Türkei, Ungarn und den USA für Sie im Einsatz.
Zu den Marken von Continental zählen Continental (die die Hälfte aller Reifenverkäufe generiert), General, Uniroyal, Semperit, Gislaved, Viking und Barum.

KategorienReifen Continental Tags:

Sicherheitselektronik sorgt dafür, dass die Fahrt nicht neben der Straße endet

8. September 2008 Keine Kommentare

Auch der beste Autofahrer kann ins Schleudern kommen. Ganz gleich, ob die Kurve auf der Landstraße doch enger war als angenommen, plötzlich ein Kind hinter seinem Ball auf die Straße rennt oder das Tempo für die noch feuchte Autobahnausfahrt eine Spur zu hoch war. Gut, wer in einer solchen Situation nicht allein auf sein fahrerisches Können angewiesen ist – sondern Unterstützung erhält von einem elektronischen Helfer, der das Ausbrechen des Fahrzeugs verhindert und es gar nicht erst dazu kommen lässt, dass aus einem kleinen Fehler ein tragischer Unfall mit schlimmen Folgen wird.

img_2008_09_07_safety_days_modul1_2_de

ESP®, Elektronisches Stabilitätsprogramm, nennt sich diese Technologie, die wesentlich dazu beiträgt, die Zahl der Unfälle und Toten auf unseren Straßen drastisch zu reduzieren. In den USA, so ergab eine Studie des Insurance Institute for Highway Safety, könnten in jedem Jahr mehr als 10.000 Menschenleben gerettet werden, wären alle Fahrzeuge mit ESP® ausgerüstet. Die Zahl der Unfälle, vor allem von Alleinunfällen, würde zum Teil um mehr als die Hälfte sinken. In den USA gehört ESP® deshalb ab September 2011 zur vorgeschriebenen Serienausstattung von neuen Fahrzeugen; ein Schritt, den die Gesetzgeber in Europa noch nicht gegangen sind.

img_2008_09_07_safety_days_modul1_4_de

Die ESP® Technik erfasst mit ihren Sensoren eine Vielzahl von Daten, etwa Geschwindigkeit, Lenkbewegungen, Quer- und Längsbeschleunigung des Autos und das so genannte Gieren, das sind Drehbewegungen um die Hochachse. Erkennt ESP®, dass das Auto sich in eine andere Richtung bewegt, als der Fahrer das mit seiner Lenkradbewegung vorgibt, greift ESP® ein. So verhindert ESP®, dass das Auto über die Vorderräder aus der Kurve rutscht – der Fachmann spricht von Untersteuern. Oder, noch weniger zu beherrschen: Dass das Fahrzeugheck ausbricht, das berüchtigte Übersteuern. Die Motorleistung wird zurückgenommen und reicht dies nicht aus um das Auto zu stabilisieren, kann die Technik die Räder einzeln abbremsen. ESP® ist also im Grunde ein Bremssystem welches vier Bremspedalen einzeln oder auch gemeinsam betätigt. Das könnte nicht einmal der beste Autofahrer.

Besonders Autos mit hohem Schwerpunkt profitieren von dieser Technik, also die gerade so beliebten SUVs oder typische Familienfahrzeuge wie Vans, hier beugt ESP® das Überrollen vor. Zudem verhindert ESP® Folgeunfälle, weil viele Autofahrer, vor allem wenn sie noch unerfahren sind, nach an sich harmlosen Fahrfehlern überreagieren und durch unkontrollierte Lenkmanöver erst wirklich gefährliche Situationen heraufbeschwören.

img_2008_09_07_safety_days_modul1_5_de

Antiblockiersystem (ABS): Auch beim Bremsen sicher in der Spur bleiben
Ein überraschender Stau hinter einer Kurve, ein Fußgänger, der zwischen zwei geparkten Autos auf die Straße tritt: Hier hilft es nur noch, mit aller Kraft auf die Bremse zu treten. Mögliche Folgen, wenn eines oder mehrere Räder blockieren, vor allem dann, wenn die Straße auch noch unterschiedlich griffig ist, weil sie zum Beispiel teilweise verschmutzt ist: Blockierte Räder übertragen weniger Bremskraft auf die Straße (Gleitreibung statt Haftreibung) und verlieren ihre Seitenführungskräfte. Das Auto unterbremst, bricht aus, ist nicht mehr lenkfähig und rutscht unkontrollierbar auf das Hindernis zu oder gerät ins Schleudern.

Diese Aufgabe übernimmt in modernen Autos, als Teil von ESP®, das Antiblockiersystem ABS – allerdings weit besser als jeder Fahrer. Denn ABS verhindert nicht nur das Blockieren der Räder, sondern hält jedes Rad kontinuierlich im so genannten Bereich des optimalen Schlupfes. Hierzu erfasst das ABS mittels Sensoren die Rotationsgeschwindigkeit eines jeden Rades und wertet diese Informationen in einer Elektronikeinheit aus. Erkennt die Elektronik aus den Sensorsignalen, dass eines der Räder zu blockieren droht, werden elektrohydraulische Ventile in der Hydraulik kurzzeitig geöffnet, die den Druck an dieser Radbremse angepasst vermindern. Das Rad wird aus dem blockierten in den wieder drehenden Zustand, bei optimaler Längs- und Seitenführungskraft, zurück gebracht. Dann wird wieder Bremsdruck aufgebaut. Diese Bremsdruckregelung, die Modulation, geschieht viele Male in der Sekunde und gibt dem Fahrer eine haptische Rückmeldung, von der man sich nicht irritieren lassen sollte. ABS kann eines, zwei, drei oder alle vier Räder gleichzeitig und individuell ansteuern.

img_2008_09_07_safety_days_modul1_6_de

Berganfahrhilfe : Kein Stress beim Anfahren am Berg
Anfahren am Berg: Viele Autofahrer denken mit leichtem Grausen an diese Lektion im Fahrunterricht. Und auch im Verkehrsalltag ist es nicht immer ein Vergnügen, im Parkhaus an der Rampe zu stehen, unter Verrenkungen das Parkticket aus dem Automaten zu ziehen und dann so schnell wie möglich zu starten, weil die Schlange vor dem Parkhaus im Wochenendtrubel immer länger wird. Das Spiel mit Handbremse und Kupplung verlangt einiges an Übung, will man den Motor nicht abwürgen und ungeduldiges Hupen provozieren. Der Hill Start Assist (HSA, Berganfahrhilfe) greift auf die Sensoren von ABS und ESP® zu und macht so aus den beiden Sicherheits-Assistenten ein Komfort-Feature – wobei auch HSA nicht nur ein Komfortmerkmal ist, sondern sichtlich zum entspannteren und damit auch sichereren Fahren beiträgt. Mit den Sensoren ist es möglich, die Bewegung des Fahrzeugs zu überwachen. Stoppt der Fahrer an einem Berg, so hält die Elektronik die Bremsen weiterhin für einige Sekunden geschlossen, das Fahrzeug bleibt stehen, ohne zurückzurollen. Erst wenn der Fahrer Gas gibt und die Kupplung kommen lässt, löst die Elektronik auch die Bremse und das Auto setzt sich in Bewegung – es rollte beim Anfahren nicht zurück, und erst recht wird der Motor nicht abgewürgt.

Elektrische Parkbremse: Beim Parken ist das Auto automatisch gesichert
An einer leichten Schräglage geparkt und vergessen, die Handbremse anzuziehen? Darüber muss man sich keine Gedanken mehr machen, wenn das Auto mit der Elektrischen Park-Bremse ausgerüstet ist. Über einen Elektromotor werden die Bremsbeläge an die Bremsscheibe gepresst, schaltet der Autofahrer nach dem Parken die Zündung aus, greift ein Blockiermechanismus, der das Fahrzeug sichert, ohne Strom zu verbrauchen. Will der Fahrer die Parkbremse von Hand aktivieren oder lösen, reicht ein einfacher Knopfdruck – der altbekannte Handbremshebel ist überflüssig, damit gewinnen die Fahrzeugentwickler auf der Mittelkonsole Platz für Ablagen oder Bedienelemente, die ergonomisch günstig liegen und vom Fahrer leicht zu erreichen sind.

Continental hält an Ziele für 2008 fest

28. August 2008 Keine Kommentare

Der künftig von Schaeffler kontrollierte Autozulieferer Continental hält an seinen Geschäftzielen für 2008 fest. „Derzeit habe ich keinen Grund, von unserer Zielsetzung abzuweichen, obwohl es eine etwas größere Herausforderung darstellt, diese zu erreichen“, sagte Finanzvorstand Alan Hippe.

Seiner Einschätzung nach sind die Marktbedingungen seit Ende des zweiten Quartals schwieriger geworden. „Das ist Tatsache. Außerdem waren unsere Ergebnisse im Juli etwas schwächer. Nun müssen wir auf die Zahlen für August schauen“, sagte der Manager am Mittwoch in einer Analystenkonferenz.

Continental, die erst vergangene Woche den Abwehrkampf gegen eine Übernahme durch den Wälzlagerhersteller Schaeffler beendet haben, rechnet für 2008 mit einem Umsatz von mehr als 26,4 Milliarden Euro. Zudem solle die Umsatzrendite vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Integrationskosten den Vorjahreswert von 9,3 Prozent übertreffen.

„Die Märkte gehen nach unten. Auch in Europa spüren wir eine gewisse Schwäche. Daran gibt es keine Zweifel.“, sagte Hippe. Vor allem in den USA, aber auch zunehmend in Europa, lässt die Nachfrage nach Autos angesichts hoher Spritpreise und einer wirtschaftlichen Abkühlung derzeit nach. Dies bekommen auch die Autozulieferer zu spüren.

Hippe zeigte sich zuversichtlich, dass Schaeffler sich an die vertraglich vereinbarten Bedingungen hält und den Anteil an Continental in den nächsten vier Jahren nicht über 49,9 Prozent aufstockt. „Wir haben wirklich alles getan, um sicher zu gehen, dass sie bei 49,9 Prozent bleiben“, sagte Hippe.

Die Schaeffler-Gruppe hat mehr als 40 Prozent der Conti-Aktien sicher. Auf ihr offizielles Angebot bekam sie rund acht Prozent, der Rest ist über vorhandene Aktien und Optionen gesichert. Eine Mehrheitsübernahme stehe dennoch nicht zur Debatte, sagte Conti-Finanzvorstand Alan Hippe gestern. Darin seien sich beide Unternehmen einig. Sie haben vereinbart, dass Schaeffler bis 2012 unter der Marke von fünfzig Prozent bleibt.

KategorienReifen Continental Tags:

Continental schließt weitreichende Investorenvereinbarung mit Schaeffler

21. August 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG hat eine weitreichende Inves­torenvereinbarung mit der Schaeffler KG sowie Frau Maria-Elisabeth Schaeffler und Herrn Georg F.W. Schaeffler abgeschlossen. Damit wird die Auseinandersetzung um das Übernahmeangebot des fränkischen Familienunternehmens beigelegt. Als Garant für die Wahrung der Interessen aller Stakeholder der Continental wurde Herr Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder gewonnen.

Nach der harten Arbeit der vergangenen Wochen hat Continental ein akzeptables Gesamtpaket erreicht. Es enthält mit dem verbesserten Angebotspreis und dem zugesagten Nachteilsausgleich eine spürbar höhere Gegenleistung. Die Vereinbarung schafft außerdem Klarheit über zukünftige Verhältnisse: Die Continental bleibt für ihre Kunden ein langfristig hervorragend aufgestellter Partner. Die Continental- Mitarbeiter behalten ihre verlässliche Ori­entierung innerhalb des in den vergangenen Jahren entwickelten klaren Zukunftskonzepts.

In der unbefristeten Vereinbarung, die frühestens im Frühjahr 2014 gekündigt werden kann, wurden umfangreiche Regelungen zum Schutz der Interessen der Continental AG sowie ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden getroffen. Die Schaeffler KG verpflichtet sich, den Angebotspreis von 70,12 Euro auf 75,00 Euro je Continental-Aktie zu erhöhen. Dies entspricht einem zusätzlichen Betrag von rund 800 Mio Euro für die Aktionäre bzw. einer Prämie von 39 Prozent gegenüber dem Aktienkurs der Continental AG unmittelbar vor Bekanntwerden der Übernahmeabsicht, 20 Prozent gegenüber dem Monats-Durchschnittskurs und 8 Prozent gegenüber dem 3-Monats-Durchschnittskurs vor Bekanntwerden der Übernahmeabsicht.

Die Aktionäre haben voraussichtlich bis zum 16. September 2008 Gelegenheit, über die Annahme des verbesserten Angebots zu entscheiden.

Darüber hinaus sagt Schaeffler verbindlich zu, das Engagement bei der Continental AG innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99 Prozent zu beschränken. Schaeffler wird die bisherige Strategie und Geschäftspolitik des Vorstands unter Beibehaltung des bisherigen Markt- und Markenauftritts unterstützen und keine Verkäufe oder sonstige wesentliche Strukturmaßnahmen verlangen.

Weiterer wesentlicher Punkt der Vereinbarung zum Schutz der Interessen der Continental AG ist die Verpflichtung von Schaeffler, etwaige negative Effekte im Falle eines so genannten Change of Control im Zusammenhang mit bestehenden Finanzierungsverträgen der Continental AG sowie die aus der Schaeffler-Beteiligung resultierenden steuerlichen Nachteile bis zu einer Höhe von insgesamt 522 Mio Euro auszugleichen.

Die Schaeffler KG hat außerdem die Verpflichtung übernommen, bei einer etwaigen Weiterveräußerung von Aktienpaketen ihrer Minderheitsbeteiligung innerhalb der nächsten vier Jahre einem gegebenenfalls von dem Garanten benannten Käufer den Vorzug zu geben, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Continental AG und der Schaeffler KG steht. Gegen den Willen der Continental wird es auch keine Veränderungen in Bezug auf die Un­ternehmensform, den Sitz, die Konzernzentrale und die Geschäftsbereiche, die Börsennotierung oder eine Änderung der Dividendenpolitik oder eine Erhöhung des Verschuldungsgrades geben.

Zum Schutz der Interessen der Arbeitnehmer wird die Schaeffler KG ohne Zustimmung des Vorstands keinerlei Maßnahmen treffen oder unterstützen, die auf eine Änderung von Betriebsvereinbarungen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen oder auf eine Abschaffung der paritätischen Mitbestimmung abzielen. Schaeffler verpflichtet sich weiter, die nach anwendbaren Rechtsvorschriften, Vereinbarungen, Regelungen und Verträgen bei Continental bestehenden Rechte der Mitarbeiter, Betriebsräte und Gewerkschaften zu respektieren.

Unverzüglich nach Vollzug des Übernahmeangebots werden die beiden Vertragspartner beginnen, gemeinsam Möglichkeiten strategischer Kooperationsprojekte zwischen der Schaeffler Gruppe und dem Continental-Konzern insbesondere im Bereich Powertrain nach dem Grundsatz eines gleichberechtigten Miteinanders zweier leistungsfähiger und unabhängiger Unternehmensgruppen zu prüfen.

Herr Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder als Garant ist zur Wahrung der Interessen von Continental, ihrer Aktionäre, Arbeitnehmer und sonstigen Stakeholder berechtigt und ermächtigt, die Erfüllung der Verpflichtungen von Schaeffler jederzeit gerichtlich und außergerichtlich geltend zu machen. In diesem Zusammenhang kann er von Schaeffler Auskunft über den Stand der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus der Investorenvereinbarung verlangen.

Nach der von beiden Seiten entschlossen geführten Auseinandersetzung erwartet Continental auf Grundlage der gemeinsam intensiv erarbeiteten Investorenvereinbarung in Zukunft eine reibungslose Zusammenarbeit mit der Schaeffler Gruppe. Das gemeinsame Interesse liegt darin, den Wert der Continental nachhaltig und langfristig zu steigern, das Unternehmen mit aller Energie weiter zu entwickeln sowie die Innovationskraft beständig zu stärken – im Interesse aller Stakeholder der Continental.

Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG werden nach der Aktualisierung der Angebotsunterlage durch Schaeffler im Rahmen einer ergänzenden Stellungnahme nach § 27 WpÜG zu den Änderungen Stellung nehmen.

Continental-Betriebsrat begrüßt Investoren warnt aber vor Zerschlagung

23. Juli 2008 Keine Kommentare

Der Gesamtbetriebsrat von Continental hat wegen der möglichen Übernahme der Schaeffler-Gruppe seine Sorge über eine mögliche Zerschlagung des Konzerns geäußert. Diese müsse verhindert werden, erklärte die Vorsitzende des Conti-Gesamtbetriebsrats, Bärbel Bruns gestern (22. Juli 2008) in Hannover.

Deshalb habe sich der Betriebsrat in einem offenen Brief an Schaeffler-Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler und Schaeffler-Geschäftsführer Jürgen Geißinger gewendet und fordert konkrete Zusagen der fränkischen Gruppe im Falle, der sehr wahrscheinlichen, Übernahme.

Es werden langfristige Perspektiven für die Conti-Standorte, die Sicherung der Industriearbeitsplätze, keinen Verkauf oder Verlagerung der Kautschuksparte und der Erhalt und der Ausbau der Mitbestimmung auf allen Ebenen gefordert.

Gegen deutsche Investoren habe der Betriebsrat nichts einzuwenden, solange sie die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft einhielten. Conti-Betriebsrat und Aufsichtsratsmitglied Michael Deister sagte, der Betriebsrat müsse zur Kenntnis nehmen, dass Schaeffler mit 36 Prozent der Anteile "im Haus" sei.

Bruns bemängelte die unterschiedlichen Positionen von Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental AG, und dem Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg.

Der Continental-Aufsichtsrat wird heute (Mittwoch, 23. Juli 2008) zu einer Krisensitzung zusammen kommen.