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Archiv für die Kategorie ‘Reifen Continental’

Continental schließt weitreichende Investorenvereinbarung mit Schaeffler

21. August 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG hat eine weitreichende Inves­torenvereinbarung mit der Schaeffler KG sowie Frau Maria-Elisabeth Schaeffler und Herrn Georg F.W. Schaeffler abgeschlossen. Damit wird die Auseinandersetzung um das Übernahmeangebot des fränkischen Familienunternehmens beigelegt. Als Garant für die Wahrung der Interessen aller Stakeholder der Continental wurde Herr Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder gewonnen.

Nach der harten Arbeit der vergangenen Wochen hat Continental ein akzeptables Gesamtpaket erreicht. Es enthält mit dem verbesserten Angebotspreis und dem zugesagten Nachteilsausgleich eine spürbar höhere Gegenleistung. Die Vereinbarung schafft außerdem Klarheit über zukünftige Verhältnisse: Die Continental bleibt für ihre Kunden ein langfristig hervorragend aufgestellter Partner. Die Continental- Mitarbeiter behalten ihre verlässliche Ori­entierung innerhalb des in den vergangenen Jahren entwickelten klaren Zukunftskonzepts.

In der unbefristeten Vereinbarung, die frühestens im Frühjahr 2014 gekündigt werden kann, wurden umfangreiche Regelungen zum Schutz der Interessen der Continental AG sowie ihrer Aktionäre, Mitarbeiter und Kunden getroffen. Die Schaeffler KG verpflichtet sich, den Angebotspreis von 70,12 Euro auf 75,00 Euro je Continental-Aktie zu erhöhen. Dies entspricht einem zusätzlichen Betrag von rund 800 Mio Euro für die Aktionäre bzw. einer Prämie von 39 Prozent gegenüber dem Aktienkurs der Continental AG unmittelbar vor Bekanntwerden der Übernahmeabsicht, 20 Prozent gegenüber dem Monats-Durchschnittskurs und 8 Prozent gegenüber dem 3-Monats-Durchschnittskurs vor Bekanntwerden der Übernahmeabsicht.

Die Aktionäre haben voraussichtlich bis zum 16. September 2008 Gelegenheit, über die Annahme des verbesserten Angebots zu entscheiden.

Darüber hinaus sagt Schaeffler verbindlich zu, das Engagement bei der Continental AG innerhalb der nächsten vier Jahre auf eine Minderheitsbeteiligung von bis zu 49,99 Prozent zu beschränken. Schaeffler wird die bisherige Strategie und Geschäftspolitik des Vorstands unter Beibehaltung des bisherigen Markt- und Markenauftritts unterstützen und keine Verkäufe oder sonstige wesentliche Strukturmaßnahmen verlangen.

Weiterer wesentlicher Punkt der Vereinbarung zum Schutz der Interessen der Continental AG ist die Verpflichtung von Schaeffler, etwaige negative Effekte im Falle eines so genannten Change of Control im Zusammenhang mit bestehenden Finanzierungsverträgen der Continental AG sowie die aus der Schaeffler-Beteiligung resultierenden steuerlichen Nachteile bis zu einer Höhe von insgesamt 522 Mio Euro auszugleichen.

Die Schaeffler KG hat außerdem die Verpflichtung übernommen, bei einer etwaigen Weiterveräußerung von Aktienpaketen ihrer Minderheitsbeteiligung innerhalb der nächsten vier Jahre einem gegebenenfalls von dem Garanten benannten Käufer den Vorzug zu geben, wenn dies im wohlverstandenen Interesse der Continental AG und der Schaeffler KG steht. Gegen den Willen der Continental wird es auch keine Veränderungen in Bezug auf die Un­ternehmensform, den Sitz, die Konzernzentrale und die Geschäftsbereiche, die Börsennotierung oder eine Änderung der Dividendenpolitik oder eine Erhöhung des Verschuldungsgrades geben.

Zum Schutz der Interessen der Arbeitnehmer wird die Schaeffler KG ohne Zustimmung des Vorstands keinerlei Maßnahmen treffen oder unterstützen, die auf eine Änderung von Betriebsvereinbarungen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen oder auf eine Abschaffung der paritätischen Mitbestimmung abzielen. Schaeffler verpflichtet sich weiter, die nach anwendbaren Rechtsvorschriften, Vereinbarungen, Regelungen und Verträgen bei Continental bestehenden Rechte der Mitarbeiter, Betriebsräte und Gewerkschaften zu respektieren.

Unverzüglich nach Vollzug des Übernahmeangebots werden die beiden Vertragspartner beginnen, gemeinsam Möglichkeiten strategischer Kooperationsprojekte zwischen der Schaeffler Gruppe und dem Continental-Konzern insbesondere im Bereich Powertrain nach dem Grundsatz eines gleichberechtigten Miteinanders zweier leistungsfähiger und unabhängiger Unternehmensgruppen zu prüfen.

Herr Bundeskanzler a.D. Dr. Gerhard Schröder als Garant ist zur Wahrung der Interessen von Continental, ihrer Aktionäre, Arbeitnehmer und sonstigen Stakeholder berechtigt und ermächtigt, die Erfüllung der Verpflichtungen von Schaeffler jederzeit gerichtlich und außergerichtlich geltend zu machen. In diesem Zusammenhang kann er von Schaeffler Auskunft über den Stand der Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus der Investorenvereinbarung verlangen.

Nach der von beiden Seiten entschlossen geführten Auseinandersetzung erwartet Continental auf Grundlage der gemeinsam intensiv erarbeiteten Investorenvereinbarung in Zukunft eine reibungslose Zusammenarbeit mit der Schaeffler Gruppe. Das gemeinsame Interesse liegt darin, den Wert der Continental nachhaltig und langfristig zu steigern, das Unternehmen mit aller Energie weiter zu entwickeln sowie die Innovationskraft beständig zu stärken – im Interesse aller Stakeholder der Continental.

Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG werden nach der Aktualisierung der Angebotsunterlage durch Schaeffler im Rahmen einer ergänzenden Stellungnahme nach § 27 WpÜG zu den Änderungen Stellung nehmen.

Continental-Betriebsrat begrüßt Investoren warnt aber vor Zerschlagung

23. Juli 2008 Keine Kommentare

Der Gesamtbetriebsrat von Continental hat wegen der möglichen Übernahme der Schaeffler-Gruppe seine Sorge über eine mögliche Zerschlagung des Konzerns geäußert. Diese müsse verhindert werden, erklärte die Vorsitzende des Conti-Gesamtbetriebsrats, Bärbel Bruns gestern (22. Juli 2008) in Hannover.

Deshalb habe sich der Betriebsrat in einem offenen Brief an Schaeffler-Eigentümerin Maria-Elisabeth Schaeffler und Schaeffler-Geschäftsführer Jürgen Geißinger gewendet und fordert konkrete Zusagen der fränkischen Gruppe im Falle, der sehr wahrscheinlichen, Übernahme.

Es werden langfristige Perspektiven für die Conti-Standorte, die Sicherung der Industriearbeitsplätze, keinen Verkauf oder Verlagerung der Kautschuksparte und der Erhalt und der Ausbau der Mitbestimmung auf allen Ebenen gefordert.

Gegen deutsche Investoren habe der Betriebsrat nichts einzuwenden, solange sie die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft einhielten. Conti-Betriebsrat und Aufsichtsratsmitglied Michael Deister sagte, der Betriebsrat müsse zur Kenntnis nehmen, dass Schaeffler mit 36 Prozent der Anteile "im Haus" sei.

Bruns bemängelte die unterschiedlichen Positionen von Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental AG, und dem Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg.

Der Continental-Aufsichtsrat wird heute (Mittwoch, 23. Juli 2008) zu einer Krisensitzung zusammen kommen.

Continental Reifenpreise werden erhöht

15. Juli 2008 Keine Kommentare

Continental hebt die Preise für alle Pkw-, Transporter- und 4×4 Reifen um fünf Prozent an. Als Grund nannte das Unternehmen die weiter anhaltenden Preissteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Transport.

Die Preiserhöhung, die bis zum 1. Oktober europaweit umgesetzt wird, betrifft alle Marken des Konzerns, darunter Continental, Uniroyal, Semperit, Barum, General Tire, Gislaved, Viking, Mabor und Matador.

ContiPremiumContact 2 bremst am besten

7. April 2008 Keine Kommentare

Der Sommerreifen ContiPremiumContact 2 hat bei einem Bremstest des TÜV Süd am besten abgeschnitten. Geprüft wurden die Bremswege bei 100 km/h auf trockener Straße und bei 80 km/h auf nasser Fahrbahn.

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Continental –Sommerreifen-Programm 2008

6. März 2008 Keine Kommentare

Continental hat das Lieferprogramm für Pkw Sommerreifen konsequent weiter ausgebaut: Das Spitzenmodell ContiSportContact 3 ist nun in insgesamt 138 Dimensionen erhältlich. Der ContiPremiumContact 2 mit seinen kurzen Bremswegen, seiner guten Seitenführung und niedrigem Rollwiderstand für Fahrzeuge ab der Mittelklasse ist mit 111 Größen in einer sehr großen Auswahl vorhanden. Auch bei der Bereifung von Klein- und Kompaktwagen lässt der führende deutsche Reifenhersteller mit dem ContiEcoContact 3 keine Wünsche offen.

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Continental erreicht in Amerika Gewinnschwelle im operativen Reifengeschäft

6. Februar 2008 Keine Kommentare

Die Continental AG, Hannover, hat 2007 erstmals seit mehr als zehn Jahren im amerikanischen Pkw-Reifengeschäft operativ schwarze Zahlen geschrieben. Das Reifengeschäft für Pkw- und Light Trucks in der Region „The Americas“ umfasst das Erstausrüstungs- sowie Ersatzgeschäft und ist auf die Regionen Nord-, Mittel- und Südamerika verteilt.

Im Jahr 2007 wurde im Ersatzgeschäft eine Volumensteigerung von zwölf Prozent erreicht, das damit deutlich stärker als der Markt gewachsen ist. Im Jahr 2004 waren noch rote Zahlen geschrieben worden. Seitdem konnte der Preis pro Reifen um mehr als 20 Prozent gesteigert werden. „Ziel für die kommenden Jahre muss nun ein nachhaltiger Ergebnisbeitrag aus Amerika für die Pkw-Reifendivision sein“, erklärte Continental-Finanzvorstand Dr. Alan Hippe, der seit Mai 2005 als Präsident von Continental Tire North America, Inc. (CTNA) für das amerikanische Autoreifen Feschäft zuständig ist. Außerdem wies er darauf hin, dass Continental den Umfang der Erstausrüstungslieferungen in Nordamerika seit 2005 durch nicht verlängerte unprofitable Lieferverträge sowie auf Grund der rückläufigen Pkw-Produktion in den USA um rund ein Viertel verringert hat.
„Zunächst waren in Nordamerika Kalifornien und Florida die Markt-Schwerpunkte sowie Quebec und Ontario in Kanada, jetzt folgen Texas und die umliegenden Staaten“, erläuterte der Leiter der Business Unit Pkw-Reifenersatzgeschäft The Americas, Matthias Schönberg. „In diesen Zielregionen haben wir teilweise Marktanteile von acht Prozent erzielt.“ In Mexiko und Brasilien wurde 2007 ein zweistelliges Wachstum erreicht.