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Archiv für die Kategorie ‘Reifen Michelin’

Michelin schließt Zehnjahresvertrag mit Emirate Airlines über die Reifenausrüstung der Airbus A380 Flotte

20. September 2008 Keine Kommentare

Michelin schließt mit der Fluggesellschaft Emirate Airlines einen Zehnjahresvertrag als Reifenlieferant ab und rüstet die gesamte Airbus-A380-Flotte mit hochmodernen Radial-Flugzeugreifen aus. Mit dem Vertragsabschluss ist Michelin exklusiver Reifenlieferant für die Großraumflugzeuge, die bis zum Juli 2013 an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden sollen. Emirate Airlines wird mit insgesamt 58 bestellten Maschinen die größte A380-Flotte der Welt besitzen.

Der Vertrag mit Emirate Airlines stärkt die Position von Michelin als führendem Reifenlieferanten für den Airbus A380. Durch die Partnerschaft mit Michelin demonstriert die arabische Premium-Airline das Vertrauen in den innovativen „Near Zero Growth“-Radialreifen (englisch: „Ausdehnung beinahe null“), der besonders widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen und Beschädigungen ist. Die NZG-Reifen werden bereits auf Maschinen der Airbus-Baureihen A340 bis A500 eingesetzt. Dank der hohen Lebensdauer ermöglichen die Flugzeugreifen in Radialbauweise 30 bis 40 Prozent mehr Landungen als Diagonalreifen. Darüber hinaus erreichen die Michelin Reifen einen Gewichtsvorteil von 360 Kilogramm pro Flugzeug – was sich positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt. Jeder A380 der Emirate Flotte ist mit insgesamt 20 NZG-Radialreifen von Michelin ausgerüstet. Die Reifen wurden speziell an das Gewicht und die Start- und Landegeschwindigkeit des Flugzeugs angepasst. Die Michelin Pneus verkraften Geschwindigkeiten von über 380 km/h bei einer Radlast von 33 Tonnen.

Die Reifen wurden im Michelin Technologiezentrum in Ladoux, Frankreich, entwickelt und werden im französischen Michelin Werk Bourges produziert. Von hier aus beliefert Michelin den weltweiten Markt für Flugzeugreifen. Um die Nachfrage für Radial-Flugzeugreifen abzudecken wird das Werk seine Produktion von 2006 bis 2012 verdoppeln.

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Michelin bietet speziell entwickelte Reifen höchster Qualität für alle Bereiche der kommerziellen, privaten und militärischen Luftfahrt an. Von klein dimensionierten Reifen für die General Aviation (Privatflugzeuge, Business Jets) bis zur Bereifung der Airbus 380 und des Space Shuttle deckt das Angebot alle Flugzeuggrößen und Beanspruchungskategorien ab. Leistung, Sicherheit, Lebensdauer – die Welt fliegt auf Reifen der Marke Michelin.

Michelin senkt den Ausblick auf mehr Profit

31. Juli 2008 Keine Kommentare

Der französische Reifenhersteller Michelin SA hat im ersten Halbjahr wegen geringeren Verkaufserlösen und höheren Rohstoffkosten einen Gewinnrückgang verbucht und einmal mehr seinen Ausblick gesenkt. Wie das Unternehmen mit Sitz in Clermont-Ferrand am Mittwoch mitteilte, ging der Nettogewinn um 1,6% zum Vorjahr auf 430 (437) Mio Euro zurück.
Der operative Gewinn fiel gar um 18% auf 708 (861) Mio Euro, während sich der Umsatz um 1,9% auf 8,24 (8,4) Mrd verringerte. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten mit einem Nettogewinn von 422 Mio Euro, einem operativen Gewinn von 772 Mio Euro und einem Umsatz von 8,31 Mrd Euro gerechnet.
Die Compagnie Générale des Etablissements Michelin SCA erwartet nun eine operative Marge vor Sondereffekten nahe 8,6% wie im ersten Halbjahr 2008. Zuvor wurde aber mit einer Marge von rund 9,8% wie im Jahre 2007 gerechnet.
Außerdem geht Michelin mittlerweile von 750 Mio Euro Extrakosten aufgrund der steigenden Rohstoffpreise aus. Zuvor hatte das Unternehmen lediglich 600 Mio Euro Extrakosten eingeplant.
Die gestiegenen Kosten, der hohe Ölpreis sowie die allgemeine Schwäche auf dem Automobilmarkt haben dafür gesorgt, dass die Michelin-Aktie seit Jahresbeginn um 43% gefallen ist.

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Michelin Partner bei der Reduktion von CO2

6. Februar 2008 Keine Kommentare

Auf das Potenzial rollwiderstandsoptimierter Reifen zur CO2-Reduktion hat Didier Miraton, Mitgeschäftsführer der Michelin Gruppe, am 29. Januar 2008 im Rahmen des World Mobility Forums aufmerksam gemacht. Experten diskutierten auf Einladung der Motor Presse Stuttgart über den „Klimawandel und die Folgen für die Mobilität von morgen“.

Zu den Podiumsteilnehmern gehörten Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie, Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands des Volkswagen Konzerns, Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Kurt Lauk, Mitglied des Europäischen Parlaments sowie Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Gesprächspartner waren sich einig, dass an der schnellen und nachhaltigen Verminderung der CO2-Emissionen kein Weg vorbei führe und alle Beteiligten zur Erreichung der ambitionierten Ziele an einem Strang ziehen müssen.
Jede fünfte Tankfüllung geht beim Pkw zu Lasten des Rollwiderstands, beim Lkw sogar jede dritte Tankfüllung. Michelin arbeitet seit 1992 daran, den Rollwiderstand bei Pkw- und Lkw-Reifen konsequent zu senken. Didier Miraton betonte, wie wichtig es darüber hinaus sei, dass alle Beteiligten gemeinsame Anstrengungen unternehmen: „Wir werden auch zukünftig unseren Beitrag leisten und hoffen, dass Zulieferer und Automobilhersteller gemeinsam Lösungen finden werden, den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren“, sagte er in Stuttgart.

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Deutsche Hersteller bei Michelin Bibendum Challenge am erfolgreichsten

20. November 2007 Keine Kommentare

Die deutschen Autohersteller sind die erfolgreichsten Teilnehmer der Michelin Reifen Challenge Bibendum in Shanghai. Volkswagen, Audi, Mercedes-Benz und BMW belegten bei der 170 Kilometer langen Öko-Rallye fünf von sechs Podiumsplätzen.

Die Michelin Bibendum Challenge findet seit 1998 statt und ist ein Forum für nachhaltige Mobilität. Experten aus Autoindustrie, Wissenschaft, von Zulieferern und Energieversorgern kamen diesmal vom 15. bis 17. November 2007 in Shanghai zum Erfahrungsaustausch zusammen. Verschiedene Hersteller, Firmen und Universitäten waren mit 204 besonders sparsamen und umweltfreundlichen Fahrzeugen vertreten.
Neben einigen Wagen mit klassischen Treibstoffen wie Benzin und Diesel wurden in Shanghai vor allem Elektroautos und Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb gezeigt. Dazu kamen einige Modelle mit Erdgas und Bioethanol sowie einige mit aus Biomasse und aus Gas gewonnenen flüssigen Treibstoffen. 80 von ihnen nahmen an der Öko-Rallye teil, bei der Pkw 170 Kilometer Strecke, Stadtfahrzeuge und Zweiräder 30 Kilometer und Nutzfahrzeuge 100 Kilometer zurücklegen mussten.

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Bei der Wettbewerbsfahrt unter realistischen Bedingungen ging es nicht allein um den Verbrauch und die CO2-Emissonen, sondern bewertet wurden auch die Geräuschentwicklung und alltagsrelevante Kriterien wie das Handling, der Bremsweg und die Beschleunigung. Den ersten Platz bei den Serienfahrzeugen belegte Mercedes-Benz mit dem E 300 Bluetec. Volkswagen kam mit dem Passat BlueMotion auf Rang 2. Platz 3 hinter den beiden Dieselfahrzeugen belegte der BMW Hydrogen 7, der Wasserstoff tankt. Der Audi A3 Sportback 1.9 TDI e wurde Vierter vor dem Mercedes-Benz E 200 NGT mit Erdgas. Der Saab 9-3 Biopower belegte den 9.Platz vor dem Smart Fortwo mhd.
Bei den Prototypen fuhr der Audi A5 3.0 TDI mit aus Gas gewonnenem SynFuel an die Spitze. Der unter Renault-Flagge gestartete Dacia Logan eco2 Concept mit Biodiesel kam auf den 2. Platz. Der von Volkswagen ins Rennen geschickte und ab 2008 in den USA erhältliche Jetta Clean TDI erreichte Rang 3. Mit einem Erdgas-Passat und einem Touran CCS mit SunFuel platzierten die Wolfsburger zwei weitere Fahrzeuge unter den Top Ten. Toyota fehlte mit seinen Hybrid-Fahrzeugen bei der Veranstaltung.
Mit insgesamt 23 Auszeichnungen schnitt die Daimler AG mit den Marken Mercedes-Benz und Smart am erfolgreichsten ab. Dazu gehörten mit dem Smart Fortwo cdi in der Kategorie Serienfahrzeug und dem Mercedes-Benz F 600 im Bereich Pkw-Prototypen auch die Siege in der Kategorie bestes Design.