Ein Busfahrer aus Schwalmstadt beabsichtigte am vergangenen Sonntag (21.09.) trotz schadhafter Reifen mit 50 Jugendlichen bzw. Erwachsenen nach Rom zu fahren. Aufmerksame Eltern wussten das zu verhindern. Sie verständigten die Polizei.
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Ein 37-jähriger Fabriksarbeiter aus Globasnitz (Bezirk Völkermarkt) ist gegenüber der Polizei geständig, in den ersten beiden Aprilwochen in Globasnitz, St. Michael ob Bleiburg und Eberndorf, an mehreren auf Parkplätzen und vor Wohnhäusern abgestellten Autos insgesamt 20 Autoreifen aufgestochen zu haben.
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Der Reifenfülldruck hat direkten Einfluss auf den Rollwiderstand: Bei einem Minderdruck von einem bar steigt der Rollwiderstand um 30 Prozent. Der Reifendruck wird von sehr vielen Autofahrern missachten, hierdurch wird die Umwelt mehr belastet und unnötig Fossilenergie verbraucht. Reifendruck Kontrolle dauert weniger als 5 Minuten, der Effekt jedoch ist bares Geld.
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Gut 55 Millionen Autoreifen wurden im vergangenen Jahr vom Reifenhandel an private und gewerbliche Verbraucher verkauft. Dabei konnten in allen Produktsegmenten außer im Segment Pkw-Reifen Zuwächse erreicht werden. Dies hat der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) mitgeteilt, der nach eigenen Angaben mit 1.750 Mitgliedsunternehmen und über 3.000 Verkaufsstellen rund 80 Prozent der Betriebe des Reifenfachhandels und -handwerks in Deutschland repräsentiert.
Mit 45,5 Millionen vom Handel an Verbraucher gelieferten Pkw-Reifen ging der Mengenabsatz laut BRV im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 11,5 Prozent zurück. Der Absatz von Pkw-Winterreifen sei überproportional um 17,3 Prozent auf 21,1 Millionen gesunken. Offenbar ist die durch die StVO-Novelle beförderte Umrüstquote auf M+S-Reifen, die mittlerweile bei 58,1 Prozent liegt, angesichts der milden Witterung nicht mehr zu toppen. "Die vor ein bis zwei Jahren gekauften Reifen sind aber überwiegend noch in gutem Zustand, weshalb Ersatzbedarf erst wieder für die kommenden Jahre zu erwarten ist", heißt es in der BRV-Mitteilung.
Im Segment Pkw-Sommerreifen sank der Mengenabsatz im Schnitt um 5,8 Prozent und war damit deutlich weniger rückläufig als bei Winterreifen. Höhere Sparsamkeit, sinkende Jahresfahrleistungen und längere Laufleistung der Modelle sind aus Verbandssicht die Hauptgründe für den nachlassenden Ersatzbedarf.
Positiv hingegen habe sich der Absatz von Hochleistungs- und Notlaufreifen sowie von Geländereifen für Off-Road-Fahrzeuge entwickelt. Insgesamt wuchs der Stückverkauf hier um 3,8 Prozent auf knapp elf Millionen. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der Verband eine Zuwachsquote von insgesamt knapp zwölf Prozent für dieses Marktsegment, bedingt duch steigende Zulassungszahlen in den Fahrzeugkategorien, die mit Reifen dieser Typen ausgerüstet sind. Insgesamt hofft der BRV auf ein Plus von 1,5 Prozent im Ersatzgeschäft mit Pkw-Reifen.
Marktanteile nahezu unverändert
Die Anteile der verschiedenen Distributionskanäle am Pkw-Reifenersatzgeschäft seien in 2007 im Wesentlichen unverändert geblieben, hieß es abschließend. Nach wie vor besetzt der spezialisierte Reifenfachhandel mit 55 Prozent Distributionsanteil die Schlüsselposition im Absatz an Verbraucher. Es folgt der Vertriebskanal Autohaus mit 29 Prozent. Der Rest entfällt auf Fachmärkte (zehn Prozent), Online-Absatz (vier Prozent) und Sonstige (zwei Prozent); dabei hätten die Reifenhändler im Vergleich zum Vorjahr zugunsten der Online-Anbieter einen Prozentpunkt eingebüßt.
Der ADAC hat in seinem aktuellen Test zusammen mit der Stiftung Warentest 34 Winterreifen unter die Lupe genommen. Nur Winterreifen, die mit allen im Winter auftretenden Straßenzuständen möglichst gut fertig werden, können im Test drei Sterne bekommen. Von den überprüften haben in der Größe 155/70 R 13 (18 Reifen) der Dunlop SP Winter Response und der Continental Winter Contact TS 800 sowie in der Dimension 205/55 R 16 H (16 Reifen) der Michelin Primacy Alpin PA3 und der Dunlop SP Winter Sport 3D drei Sterne erhalten.
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Höchste Auszeichnung für den neuen Michelin Primacy Alpin PA3 beim ADAC-Reifentest
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Auge um Auge, Zahn um Zahn – das war das Motto der erstmalig ausgetragenen German Offroad Masters am 22. und 23. September im Camp4fun am Nürburgring. Der japanische Reifenhersteller TOYO TIRES suchte zusammen mit dem Veranstalter den ersten deutschen German Offroad-Meister. Bei den Duellen auf den Parallelkursen schenkten sich die Protagonisten keinen Zentimeter. Dabei katapultierten die Fahrzeuge den Schlamm teilweise meterhoch in die Luft. Den 5.000 Zuschauern wurde ein Spektakel der Extraklasse geboten. Die Fahrer der 34 Geländewagen kämpften in der Arena nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen Wasserdurchfahrten, Tiefsandfelder und Verschränkungsstrecken. Am Sonntag um 19 Uhr war es dann soweit: Im Finale fuhren der FIA Profi Jozef Sykora im Mitsubishi und Phillip Beier im Mercedes G um den ersten Platz. In der Zwischenrunde führte Beier, der seinem Mercedes absolut nichts schenkte, knapp 10 Sekunden vor Sykora, musste aber noch durch die Schlammpassage. Dann die Schrecksekunde für die osteuropäischen Fans: Nach einem Riesensprung kam Sykora zu hart auf und zerstörte 600 Meter vor dem Ziel sein Fahrwerk. Der Gesamtsieger stand fest. Den ersten Platz errang Phillip Beier mit seinem Co-Pilot Torsten Müller. Hauptsponsor Toyo Reifen freute sich nicht nur über spannende Duelle und Renndramatik pur, sondern auch über den im April in Deutschland eingeführten und hier gefahrenen Offroad-Reifen OPEN COUNTRY M/T, der in seiner Performance einmal mehr überzeugte.
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