Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Reifen’

Trotz Reifenpanne mobil bleiben

25. Juni 2010 Keine Kommentare

reifenpanne Unverhofft kommt oft. Dies müssen auch immer wieder Autofahrer feststellen, die mit einer Reifenpanne liegen bleiben. Ob im alltäglichen Straßenverkehr oder auf der Fahrt in den Urlaub: Pneus machen fast immer zum ungünstigsten Zeitpunkt schlapp.

Mehr…

Reifenwechsel jetzt erledigen

26. April 2010 Keine Kommentare

reifenwechsel Es ist lange her, dass sich der Winter so ausgetobt hat. Doch nun ist es unübersehbar: Der Frühling hält Einzug. Damit gehören auf die Räder des Autos wieder Sommerreifen, deren Einsatzzeit von Ostern bis Oktober reicht.

Mehr…

Bei gebrauchten Reifen auf die DOT achten

8. Januar 2010 Keine Kommentare

An der Reifen DOT erkennt man indirekt das Alter von Reifen, auch ob sie noch benutzt werden können oder ausgetauscht gehören. Das erläutern Fachleute der Reifenbranche. DOT “2304”» etwa bedeutet: Der Reifen wurde in der 23. Kalenderwoche des Jahres 2004 hergestellt. Gebrauchte Winterreifen, die älter als sechs Jahre sind, sollte der Autobesitzer austauschen, empfehlen Reifenhersteller und Reifenhändler.

Aber auch mit neueren Fabrikaten geht es besser nicht mehr auf die Straße, wenn die Profiltiefe geringer ist als 4 Millimeter, wie die Experten raten. Bis auf den gesetzlichen Mindestwert von 1,6 Millimeter sollten die Winterreifen dem entsprechend also bei weitem nicht heruntergefahren werden. Denn je geringer die Profiltiefe ist, desto schlechter ist die Haftung auf winterlichen Straßen, und desto länger wird der Bremsweg.

Beim Kauf neuer Winterreifen greifen Verbraucher am besten auf Fabrikate mit der sogenannten S-Kennzeichnung zurück. Das «S» steht für «Sound» und garantiert, dass der Reifen im Hinblick auf sein Abrollgeräusch ein festgelegtes Level nicht überschreitet. Vom 1. Oktober an dürfen Reifenhändler nur noch ganz bestimmte Reifen ohne die Kennzeichnung verkaufen. Wer dann als Kunde solche Pneus erwirbt, muss allerdings zunächst noch keine Strafe befürchten.

Grundsätzlich gehört das Auto nicht erst dann umgerüstet, wenn schon Minusgrade herrschen und Schnee fällt. «Von O bis O», also «von Oktober bis Ostern», lautet die einfach zu merkende Antwort auf die Frage, wie lange verantwortungsvolle Fahrer in unseren Breitengraden mit Winterreifen unterwegs sind.

Nach wie vor besteht in Deutschland keine Pflicht zum Aufziehen von Winterreifen. Schon seit 2006 schreibt die Straßenverkehrsordnung (StVO) Autofahrern allerdings vor, mit einer der Witterung angepassten Ausrüstung zu starten. Wer das nicht tut, indem er etwa bei Glätte auf die richtigen Reifen verzichtet, riskiert Ärger bei einem Unfall, der bei aufgezogenen Winterpneus nachweislich nicht passiert wäre.

Beim versuchten Reifendiebstahl ertappt

3. September 2009 Keine Kommentare

Am späten Mittwochabend des 02.09.2009, gegen 23.45 Uhr, beobachteten Streifenbeamte der Ratinger Polizei verdächtige nächtliche Arbeiten auf dem Betriebsgelände eines Reifenhändler an der Harkortstraße in Tiefenbroich. Drei Männer, die mit einem weißen Ford Transit und Anhänger angereisten waren, die beide polnische Kennzeichen trugen, luden gerade Altreifen von einem Container vom Reifenhandel in den eigenen Kleinlastwagen.

Mehr…

Sommerhitze führt zum Reifenplatzer

28. August 2009 Keine Kommentare

Bei sommerlichen Temperaturen häufen sich die gefährlichen Reifenplatzer, warnen die Unfallexperten von DEKRA. Am schnellsten machen Pneus bei zu geringem Reifenluftdruck schlapp. Davor schützen sich Autofahrer am besten, wenn sie vor längeren Reisen den Reifendruck überprüfen und der Beladung anpassen.

Franz Nowakowski, Reifensachverständiger bei DEKRA, kennt die Gründe für das höhere Reifen-Risiko in der Reisesaison: "Treffen schnelle Autobahnfahrten, ein voll beladenes Fahrzeug und geringer Reifenluftdruck zusammen, wird es gefährlich. Muss der Reifen zu stark arbeiten, überhitzt er sich und droht über kurz oder lang zu kollabieren." Besonders hoch ist dieses Risiko bei älteren Reifen über sechs Jahren. DEKRA empfiehlt deshalb dringend, vor Antritt längerer Fahrten den Reifendruck am kalten Reifen zu kontrollieren und der Beladung anzupassen. "Mit 0,2 bar mehr im Reifen als die Betriebsanleitung vorgibt, ist man auf der sicheren Seite", sagt Nowakowski.

Das Alter der Reifen können Autofahrer mit einem Blick auf die Reifenflanke leicht ablesen. Die dort eingeprägte vierstellige DOT-Nummer verrät das Produktionsdatum. Die ersten beiden Ziffer stehen für die Woche, die letzten beiden für das Jahr der Herstellung. Ein Reifen mit der Nummer 2703 zum Beispiel stammt aus Woche 27 des Jahres 2003. Aus Gründen der Sicherheit sollten Reifen, die älter als sechs Jahre sind, ausgetauscht werden, selbst wenn sie noch mehr als die vorgeschriebenen 1,6 Millimeter Profil haben.

Es ist Zeit für den Reifenwechsel

15. April 2009 Keine Kommentare

Eine Faustregel besagt, Winterreifen sollten von O bis O – von Oktober bis Ostern – gefahren werden. Und in diesem Jahr hat sich das Osterfest auch mit entsprechenden Temperaturen sommerlich gezeigt. Wenn die Temperaturen nur noch selten unter sieben Grad Celsius sinken und in den meisten Regionen Deutschlands kein Nachtfrost mehr zu erwartet ist, ist es an der Zeit, die Winterpneus gegen Sommerreifen zu tauschen.

Die Gummimischung von M + S-Reifen ist speziell auf Minusgrade und Temperaturen unter sieben Grad abgestimmt. Bei wärmerer Witterung sind sie aber deutlich schlechter als Sommerreifen. „Der Bremsweg bei 100 km/h kann schon einmal eine doppelte Wagenlänge mehr betragen“, weiß Wolfgang Schiwietz, Technikleiter des Reifenherstellers Yokohama. Bei hohen Geschwindigkeiten können sie zudem die Fahrstabilität negativ beeinflussen. Wer zu lange an Winterreifen festhält schadet auch seinem Portemonnaie, denn sie verbrauchen nicht nur mehr Kraftstoff, sondern verschleißen mit steigenden Asphalttemperaturen deutlich schneller und werden dann rasch unbrauchbar für eine weitere Wintersaison.

Beim Kauf von neuen Sommerreifen sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden, raten die Reifen-Experten der GTÜ. Wichtig sind das optimale Handling, der Bremsweg, die Aquaplaningeigenschaften, die Seitenführung, der Rollwiderstand, der Komfort, das Geräuschniveau und der Verschleiß.

Beim Neukauf der Sommerreifen auf das Alter der Pneus achten. Keinesfalls sollte ein als neu verkaufter Reifen vor mehr als fünf Jahren produziert worden sein, rät die GTÜ. Da Reifen aufgrund chemischer und physikalischer Prozesse auch durch die bloße Lagerung altern, gilt die Regel: je jünger desto besser. Die so genannten DOT-Nummer, die jeder Reifen an seiner Flanke trägt und dessen vier letzte Ziffern verraten das Produktionsdatum. Steht hier zum Beispiel eine 4108, dann bedeutet dies, dass der Reifen in der 41. Kalenderwoche des Jahres 08 (also zwischen dem 6. und 12. Oktober 2008) gefertigt wurde.

Wer nicht mit neuen Reifen in den Sommer startet, sondern die Pneus des Vorjahres wieder benutzt, sollte sie vorher noch einmal kontrollieren. Wichtig ist vor allem die Restprofiltiefe. Auch wenn für den Gesetzgeber erst bei 1,6 Millimetern Schluss ist – verantwortungsbewusste Autofahrer wechseln einen Sommerreifen bereits bei drei Millimetern aus. Ein neuer Reifen hat in der Regel mit rund acht Millimetern fast dreimal soviel Profiltiefe. Gemessen wird die Profiltiefe immer an der am stärksten abgefahrenen Stelle gemessen, meist in der Mitte der Lauffläche.

Neue Reifen werden in der Fachwerkstatt niemals ohne Auswuchten montiert. Die GTÜ empfiehlt diese Maßnahme in regelmäßigen Abständen auch bei gebrauchten Pneus. Denn im Laufe der Zeit können Unwuchten entstehen, etwa beim Überfahren von Bordsteinkanten. Das macht sich schlimmstenfalls durch ein „flatterndes“ Lenkrad oder ungewohnte Fahrzeugvibrationen insbesondere zwischen Tempo 80 und 120 bemerkbar. Es führt aber in der Regel auch zu ungleichmäßigem Reifenabrieb und damit einhergehend höherem Verschleiß an Reifen und Fahrwerk.

Vergewissern Sie sich, dass bei der Rädermontage die Radschrauben mit dem vom Hersteller vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden (steht in der Betriebsanleitung). Dazu benötigt man neben dem normalen Radkreuz einen Drehmomentschlüssel, der die Kontrolle des Anzugsdrehmoments ermöglicht. Zu wenig ist da genauso schädlich wie zu viel. In beiden Fällen können sich nämlich die Radschrauben lösen. Bei zu stark angezogenen Radschrauben werden unter Umständen die selbstsichernden Materialeigenschaften aus der Verbindung Felge/Radschraube in Mitleidenschaft gezogen.

Ist alles in Ordnung und der Wechsel vollzogen, sollte nicht vergessen werden, den Reifendruck regelmäßig etwa alle vier Wochen und vor längeren Fahrten zu prüfen. Das spart gleichzeitig Geld, denn ein zu niedriger Luftdruck sorgt für eine erhöhte Reibung und damit zu mehr Reifenabrieb und höherem Kraftstoffverbrauch. Die Empfehlungen der Autohersteller stellen meistens den besten Kompromiss zwischen Beladung, Haftung, Rollwiderstand und Fahrkomfort dar. Gemessen wird der Luftdruck am kalten Reifen.

Leichtlaufreifen beim Spritsparen auf Sicherheit verzichten

21. März 2009 Keine Kommentare

Es steht außer Frage, in Zeiten wo Rohstoffe knapper werden, Benzinpreise explodieren und der Umweltschutz ein wichtiger Faktor für die Weltgemeinschaft ist, sollten die Wertvollen Ressourcen geschont und vernünftig verbraucht werden. Der Klimawandel Jahr für Jahr fordert schnellstens Reaktion, seitens der Industrie aber auch den Verbrauchern.

Die Eu will Leichtlaufreifen bis 2011 zur Pflicht machen, der Ansatz ist sicher richtig, jedoch auf kosten der Verkehrssicherheit. Warum ? Ein Reifen ist nicht nur rund und schwarz, sondern ist ein absolutes Hightech Produkt und besteht aus zig Komponenten. Nun was müssen also die Reifenhersteller machen, damit ihre Reifen Energiesparender werden. Um einen Autoreifen so zu produzieren und optimieren, dass der Rollwiderstand besser und somit auch Energiesparender wird, muss die Gummimischung härter werden. Doch die Physik bestätigt, wird Gummi härter, lässt die Haftung nach, dabei erinnere ich mich gerne an meinen Gokart aus der Kindheit, der hatte noch Hartgummi Räder, bei einer Vollbremsung rutschte ich trotz geringer Geschwindigkeit und Gewicht noch Meter weit.

Ein Reifen verhält sich hierbei auch nicht anders, geringer Rollwiderstand, bedeutet zugleich längerer Bremsweg und weniger Bodenhaftung bei Nässe. Es ist also auch jetzt schon darauf zu achten, dass wenn Leichtlaufreifen auf dem Auto montiert sind, dass ihr Fahrzeug bei Nässe dazu neigt, sich bei einer Notbremsung ein paar Meter mehr nimmt als einem lieb ist.