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Archiv für die Kategorie ‘Winterreifen’

Winterreifenpflicht ändert nichts für Versicherungskunden

11. Oktober 2010 Keine Kommentare

Wer sein Fahrzeug im Winter bei Schnee und Glätte nicht stehen lassen will, sollte immer auf Winterreifen umrüsten. Das gilt unabhängig von einer gesetzlichen Winterreifenpflicht in Deutschland. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin.

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Macht es Sinn den kauf von Winterreifen zu verschieben

15. November 2009 Keine Kommentare

Die aktuell frühlingshaften Temperaturen lassen viele Autofahrer Gedanken an Winterreifen schnell wegschieben – bis der erste Schnee fällt oder der Winterurlaub kurz bevorsteht. Das ist oft mit fatalen Folgen für die Sicherheit und den Geldbeutel verbunden. Von vielen Autofahrern wird oft nicht realisiert, dass in unseren und den nördlicheren Breiten durchschnittlich rund 185 Tage Winterwetter herrscht.

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Ohne Winterreifen Versicherungsschutz in Gefahr

15. Oktober 2009 Keine Kommentare

Eine Entscheidung, mehrere Vorteile: Autofahrer, die jetzt auf Winterreifen umrüsten, erhöhen die Verkehrssicherheit ihres Fahrzeugs, sichern ihren Versicherungsschutz, vermeiden Bußgelder und fahren wirtschaftlicher.

Der gestrige Wintereinbruch in manchen Regionen Deutschlands überraschte viele Autofahrer. Jetzt heißt es: Winterreifen aufziehen. Denn bis zu 40 Euro Bußgeld zahlt, wer bei winterlichen Straßenverhältnissen auf Sommerreifen oder abgefahrenen Winterreifen unterwegs ist, nicht vorankommt und dadurch den Verkehr behindert oder gar einen Unfall verursacht. Diese situative Winterreifenpflicht beruht auf dem § 2 Absatz 3a der der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO). „Das unterstreicht die besondere Bedeutung der Reifen für die Sicherheit des Fahrzeugs und damit der anderen Verkehrsteilnehmer“, betont Michael Borchert, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Pirelli Deutschland GmbH, München. „Zumal ein guter Winterreifen in der kalten Jahreszeit nicht erst auf Schnee und Eis deutlich besser haftet und bremst als Sommerreifen, sondern bereits auf nasskalten und mit Laub verschmutzten Fahrbahnen.“ Um in der kalten Jahreszeit die Sicherheit auf Deutschlands Straßen zu erhöhen, belohnt der Reifenhersteller jeden, der bis zum 31. Oktober 2009 einen Satz neuer Pirelli Winterreifen kauft, mit Prämien zwischen 20 und 40 Euro.

Wer auf Winterreifen verzichtet, um Geld zu sparen, setzt aber nicht nur die eigene Gesundheit und die anderer Verkehrsteilnehmer aufs Spiel, sondern auch einen Teil seines Versicherungsschutzes. Denn: „Wer im Winter mit Sommerreifen fährt und unverschuldet einen Unfall hat, bekommt von seiner Kaskoversicherung möglicherweise weniger oder gar nichts ausgezahlt“, erläutert Jennefer Fricke, Pressesprecherin vom Bund der Versicherten (BdV). „Der Versicherer kann sich in diesem Fall auf die grobe Fahrlässigkeit des Fahrers berufen. Sie besteht zum Beispiel dann, wenn jemand mit Sommerreifen in ein Wintersportgebiet fährt.

Für Verträge, die seit dem 01.01.2008 geschlossen wurden, gilt: Der Versicherer darf auch bei grober Fahrlässigkeit des Fahrers die Zahlungen nicht mehr komplett ablehnen, sondern die Leistungen nur angemessen kürzen. Für ältere Verträge gelten die Bestimmungen seit dem 01.01.2009.“

Darüber hinaus kann der Autofahrer auch vor Gericht zu einer Mithaftung verurteilt werden. Hier wird auf ein Gerichtsurteil des Amtsgerichts Trier (Az.: 6 C 220/85) verwiesen, das einen Fahrer zu einer Mithaftung von 20 Prozent verurteilte. Ihm hatte zwar ein anderer die Vorfahrt genommen. Dass sein Auto jedoch beim Abbremsen ins Schleudern kam, führte das Gericht auf die Sommerreifen zurück. Auch die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass die Ausrüstung des Autos den jeweiligen Wetterverhältnissen angepasst werden muss. Bei Fahrten mit Sommerreifen im Winter droht daher ein Bußgeld.

Nicht zuletzt ist die Umrüstung von Sommer- auf Winterreifen auch wirtschaftlich sinnvoll. „Werden Sommerpneus in der kalten Jahreszeit gefahren, steigt ihr Abrieb, weil die auf warme Temperaturen ausgelegte Gummi-Mischung in der Kälte immer spröder wird“, so Michael Borchert. Wer im Oktober kältetaugliche Reifen montieren lässt, ist also in mehrfacher Hinsicht auf der sicheren Seite. Er fährt sicherer, vermeidet Bußgelder, riskiert nicht seinen Versicherungsschutz und schützt seine Sommerreifen vor vorzeitigem Verschleiß.

Testergebnisse Winterreifentest

29. September 2009 Keine Kommentare

Zwei von drei Winterreifen wurden beim aktuellen Winterreifentest 2009 des ADAC als „besonders empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“ eingestuft. Autofahrer finden somit in allen Preisklassen wirklich gutes, wintertaugliches Material. Aber: Hände weg von den neun „nicht empfehlenswerten“ Produkten, die in den Leistungen deutlich abfallen. Meist handelt es sich dabei um Exoten aus Fernost oder um Zweit- und Drittmarken großer Hersteller, die damit auch auf dem Billigmarkt präsent sein wollen.

Insgesamt mussten sich 34 Winterreifen der Größen 185/60 R14 T und 205/55 R16 H den harten Testkriterien von ADAC und Stiftung Warentest unterziehen. Die Winterpneus wurden auf trockener und nasser Fahrbahn, auf Schnee und auf Eis untersucht. Zusätzlich wurden Verschleiß, Kraftstoffverbrauch und Geräuschverhalten geprüft.

Bei den schmäleren 185er-Reifen, wie sie z.B. auf Seat Ibiza und Skoda Fabia montiert sind, liegt der Vredestein Snowtrac 3 ganz vorn. Daneben erhielten noch fünf weitere Reifen die Auszeichnung „besonders empfehlenswert“: Fulda Montero 3, Continental WinterContact TS 800, Bridgestone Blizzak LM 30, Goodyear UltraGrip 7+ und Dunlop SP Winter Response. Die abgewerteten Firestone Winterhawk 2 und Pneumant PN 150 Wintec fielen wegen ihrer schlechten Bewertung auf Schnee durch. Marangoni 4 Winter und Sava Eskimo S3 boten katastrophales Verhalten auf Nässe, der Federal Himalaya WS-1 versagte in allen Testkategorien, abgesehen vom Verschleiß.

Bei den 205-ern konnte sich der Continental WinterContact TS 830 gegen 17 Konkurrenten behaupten. Ebenfalls mit „besonders empfehlenswert“ wurden der Goodyear UltraGrip 7+, ESA-Tecar Super Grip 7, Dunlop SP Winter Sport 3D und der Hankook Icebear W 440 bewertet. In dieser Gruppe gab es nur drei Ausfälle. Wieder mit dabei: der Firestone Winterhawk 2 mit der schlechtesten Schneewertung im Test sowie aus dem Billigsegment Goodride SW602 und Kenda Polar Trax (KR19). Diese wurden wegen der schwachen Fahrleistungen auf nasser Fahrbahn abgewertet. Die Reifen der 205er-Größe kommen bei Autos wie dem Audi A4, der Mercedes C-Klasse und beim Golf zum Einsatz.

Fazit: Wer beim Reifenkauf nur auf Billig setzt, wird vom Ergebnis enttäuscht sein. Besser ist es, Preis und Leistung zu vergleichen „Besonders empfehlenswerte“ Reifen gibt es schon ab 46 Euro (185-er) bzw. 70 Euro (205-er).

Winterreifenpflicht schützt vor Unfällen

18. September 2009 Keine Kommentare

Am 01.Mai 2006 ist die vom Bundesrat beschlossene Änderung der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten. Die Ausrüstung der Kraftfahrzeuge ist den Wetterverhältnissen anzupassen. Dazu gehört vor allem die Bereifung.

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Im Sommer verlängert sich der Bremsweg mit Winterreifen

7. April 2009 Keine Kommentare

Durch die Fahrt mit Winterreifen im Sommer verlängert sich der Bremsweg eines Autos. Die Gummimischung von Winterreifen ist allgemein weniger hart als die der Sommerpneus; heiße Straßen und hohes Tempo machen sie laut dem Reifenhersteller Fulda noch weicher.

Und neue Sommerreifen wollen knapp 300 Kilometer auf trockener Straße eingefahren werden. Erst dann sind die Öle und Trennmittel vollständig abgerieben, die ein Festkleben des Pneus in der Produktionsform verhindern hatte. Schnelle Kurvenfahrten und extreme Bremsmanöver sind deshalb in der Einfahrphase zu vermeiden, da noch nicht die optimale Bodenhaftung gegeben ist.

Winterreifen oder Ganzjahresreifen

23. November 2008 Keine Kommentare

Nicht nur bei Schneefall oder Schneegraupel sind Winterreifen die optimale Wahl der Bereifung. Vielmals stellt man sich ebenso die Frage ob Allwetter und Winterreifen oder doch eher nur Ganzjahresreifen die genau passende Auswahl sind. Allwetterreifen eignen sich z. B. in Landkreisen die weniger schneereich sind. Ganzjahresreifen sind in der Beschaffung etwas teurer, dafür ist über das ganze Jahr gesehen lediglich ein einziger Satz Reifen notwendig. Der anfallende Wechsel von normalen Reifen auf Winter- und Allwetterreifen entfällt und deswegen auch die Unkosten dafür.

Schon ab einer Außentemperatur von weniger als 7 Grad bringen Winterreifen und Allwetterreifen oder auch All Season Reifen den besten Gewinn. Winter- oder Allwetterreifen besitzen eine weichere Zusammensetzung der Gummimischung und auch das Profil des Reifens ist anders aufgebaut. Das Reifenprofil hat klar mehr Lamellen als ein Sommerreifen. Die Lamellen packen klar besser im Erdboden und verzahnen sich im Schnee. Sommerreifen haben eine härtere Misschung des Gummis das Profil des Reifens von Sommerreifen ist nicht für Schnee ausgelegt, sondern eher für trockene Strassen oder nasse Pisten bei Starkregen um Aquaplaning zu vereiteln.

Winter- oder Allwetterreifen sollten nicht älter als 5 Jahre sein, da die Gummimischung mit der Zeit aushärtet, auch wenn das Reifen Profil noch zufriedenstellend ist beziehungsweise. die notwendige Profiltiefe hat. Ein Allwettereifen oder Winterreifen sollte mindestens eine Tiefe des Profils von 4 mm aufweisen. Aber hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen und die Winter- oder Allwetterreifen möglichst frühzeitig auswechseln, ideal ist hier eine Mindestprofiltiefe von 6 mm.