Seit dem letzten Winter schreibt eine Regierungsverordnung vor, dass “bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte” ein Kraftfahrzeug nur mit Winterreifen oder Allwetterreifen unterwegs sein darf. Diese Regelung gilt auch für Motorräder und Roller.
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Nicht nur bei Schneefall oder Schneegraupel sind Winterreifen die optimale Wahl der Bereifung. Vielmals stellt man sich ebenso die Frage ob Allwetter und Winterreifen oder doch eher nur Ganzjahresreifen die genau passende Auswahl sind. Allwetterreifen eignen sich z. B. in Landkreisen die weniger schneereich sind. Ganzjahresreifen sind in der Beschaffung etwas teurer, dafür ist über das ganze Jahr gesehen lediglich ein einziger Satz Reifen notwendig. Der anfallende Wechsel von normalen Reifen auf Winter- und Allwetterreifen entfällt und deswegen auch die Unkosten dafür.
Schon ab einer Außentemperatur von weniger als 7 Grad bringen Winterreifen und Allwetterreifen oder auch All Season Reifen den besten Gewinn. Winter- oder Allwetterreifen besitzen eine weichere Zusammensetzung der Gummimischung und auch das Profil des Reifens ist anders aufgebaut. Das Reifenprofil hat klar mehr Lamellen als ein Sommerreifen. Die Lamellen packen klar besser im Erdboden und verzahnen sich im Schnee. Sommerreifen haben eine härtere Misschung des Gummis das Profil des Reifens von Sommerreifen ist nicht für Schnee ausgelegt, sondern eher für trockene Strassen oder nasse Pisten bei Starkregen um Aquaplaning zu vereiteln.
Winter- oder Allwetterreifen sollten nicht älter als 5 Jahre sein, da die Gummimischung mit der Zeit aushärtet, auch wenn das Reifen Profil noch zufriedenstellend ist beziehungsweise. die notwendige Profiltiefe hat. Ein Allwettereifen oder Winterreifen sollte mindestens eine Tiefe des Profils von 4 mm aufweisen. Aber hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen und die Winter- oder Allwetterreifen möglichst frühzeitig auswechseln, ideal ist hier eine Mindestprofiltiefe von 6 mm.