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Artikel Tagged ‘Ganzjahresreifen’

Winterreifen sind Pflicht

14. Oktober 2011 Keine Kommentare

winterreifenIn der Straßenverkehrsordnung (StVO) wurde bisher zwar eine “geeignete Bereifung” gefordert – was das genau bedeutete, war jedoch lange nicht geregelt. Da nicht eindeutig geklärt war, wann Winterreifen zwingend erforderlich sind, ließ sich aus dem bisher gültigen Passus kaum ableiten, wann eine Ordnungswidrigkeit vorlag, erklären ARAG Experten.

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Mit dem richtigen Reifendruck Kraftstoff Sparen

autoreifenAutoreifen gehören zu den wichtigsten Sicherheitsteilen am Fahrzeug, machen diese Schlappe ist eine weiterfahrt unmöglich. Auch in der Anschaffung kosten Premium-Reifen ein kleines Vermögen. Sind die Reifen jedoch erst am Auto werden diese schnell vernachlässigt. Dabei stecken in den Reifen noch so viel Potenzial wenn man diese hegt und Pflegt und mit dem richtigen Reifendruck versorgt.

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Winterreifen oder Ganzjahresreifen

23. November 2008 Keine Kommentare

Nicht nur bei Schneefall oder Schneegraupel sind Winterreifen die optimale Wahl der Bereifung. Vielmals stellt man sich ebenso die Frage ob Allwetter und Winterreifen oder doch eher nur Ganzjahresreifen die genau passende Auswahl sind. Allwetterreifen eignen sich z. B. in Landkreisen die weniger schneereich sind. Ganzjahresreifen sind in der Beschaffung etwas teurer, dafür ist über das ganze Jahr gesehen lediglich ein einziger Satz Reifen notwendig. Der anfallende Wechsel von normalen Reifen auf Winter- und Allwetterreifen entfällt und deswegen auch die Unkosten dafür.

Schon ab einer Außentemperatur von weniger als 7 Grad bringen Winterreifen und Allwetterreifen oder auch All Season Reifen den besten Gewinn. Winter- oder Allwetterreifen besitzen eine weichere Zusammensetzung der Gummimischung und auch das Profil des Reifens ist anders aufgebaut. Das Reifenprofil hat klar mehr Lamellen als ein Sommerreifen. Die Lamellen packen klar besser im Erdboden und verzahnen sich im Schnee. Sommerreifen haben eine härtere Misschung des Gummis das Profil des Reifens von Sommerreifen ist nicht für Schnee ausgelegt, sondern eher für trockene Strassen oder nasse Pisten bei Starkregen um Aquaplaning zu vereiteln.

Winter- oder Allwetterreifen sollten nicht älter als 5 Jahre sein, da die Gummimischung mit der Zeit aushärtet, auch wenn das Reifen Profil noch zufriedenstellend ist beziehungsweise. die notwendige Profiltiefe hat. Ein Allwettereifen oder Winterreifen sollte mindestens eine Tiefe des Profils von 4 mm aufweisen. Aber hier sollte man nicht an der falschen Stelle sparen und die Winter- oder Allwetterreifen möglichst frühzeitig auswechseln, ideal ist hier eine Mindestprofiltiefe von 6 mm.

Goodyear Allwetterreifen Vector 4Seasons

18. Juni 2008 Keine Kommentare

Nach dem milden Winter und um die sowieso bevorstehende Warmzeit kommt die Winterreifenpflicht wieder ins Gerede. Lohnt es wirklich, in jeder Jahreszeit die – wie es die Straßenverkehrsordnung verlangt – „geeignete“ Bereifung aufzuziehen, also Sommer- oder Winterreifen? Ist der Allwetterreifen nicht inzwischen zu einer echten Alternative herangereift? Goodyear, Marktführer bei den Allwetterreifen, hat daran jedenfalls keinen Zweifel und will mit dem neuen Goodyear Vector 4Seasons angreifen.

Zehn Prozent der deutschen Autofahrer fahren heute ohnehin schon Allwetterreifen. Goodyear will nun aber auch die rund zehn Prozent deutscher Autofahrer überzeugen, die sich bewusst oder unbewusst zu den Wechselmuffeln rechnen lassen und im Winter mit Sommerreifen fahren. Der Reifenhersteller rechnet mit einem zusätzlichen Marktpotential von drei Millionen Reifen mit Allerweltscharakteristik pro Jahr. Da lohnt es sich offensichtlich, spezielle Angebote zu entwickeln. Goodyear legt Wert darauf, dass man nicht etwa einen Sommerreifen auf Winter oder einen Winterreifen auf Sommer getrimmt habe. Der neue Vector sei – wie seine Vorgänger – eine Entwicklung speziell für möglichst viele Wetterbedingungen.
Das Rezept bei den Allwetterreifen besteht – wie immer bei allen Reifen – aus der richtigen Gummimischung, den richtigen Lamellen und einer Karkasse, die mit der Elastizität der Lauffläche und der Seiten spielt. Der Vector bietet für trockene Straßen einen Mittelbereich mit einer runden Lauffläche an, die möglichst geringen Rollwiderstand aufbaut. Außerdem sind die Lamellen so aufgebaut (3D-Lamellen), dass sie sich gegenseitig abstützen.

Die Anzahl der Lamellen nimmt zur Seite hin ab, so dass in den Kurven ein besserer Halt entstehen kann. In diesen Situationen „macht sich der Reifen breit“, wie einer der Techniker bei der Pressevorstellung des Pneus im sommerlichen Luxemburg erläuterte. Mit dem neuen Vector will Goodyear den Übergang zwischen Geradeaus- und Kurvenfahrt verbessert haben. Bei unseren Probefahrten auf abgesperrter Strecke reagierte der neue Vector jedenfalls mit befriedigender Präzision auf den Lenkradeinschlag und erwies sich im Grenzbereich als gut beherrschbar.

Auch beim Bremsen auf nasser Straße und beim Anfahren auf einer Fahrbahn, die Eisglätte simulierte, waren die Ergebnisse befriedigend. Goodyear erklärte dazu nicht ohne Stolz, bei den Wintereigenschaften habe man noch „einen Zacken drauflegen“ wollen und zeigt Messergebnisse im Vergleich zu Wettbewerbern, die natürlich keine so gute Figur machen wie der Neue aus dem eigenen Haus.
Dennoch darf man festhalten, dass diese Allwetterreifen dazugelernt haben. Jetzt dürfen Bewohner des flachen Landes, warmer Regionen oder Städter, aber auch Fahrer von Allrad-Straßenfahrzeugen erwägen, auf einen Allwetterreifen wie den Goodyear Vector 4Seasons umzusteigen und sich so den zweiten Satz Reifen und das zweimalige Umziehen pro Jahr zu sparen. Man muss sich auch von der Polizei bei Schnee und Glatteis nicht mehr vorhalten lassen, man fahre einen Reifen, der im Sinne der Straßenverkehrsordnung nicht geeignet sei. Schon der Vorgänger trug die Schneeflocke an der Seite, ein Symbol, das nach dem Verständnis der Reifenfachleute Winterreifen von Sommerreifen abhebt, wenn sie bestimmt Bedingungen erfüllen.

Auch beim Rollwiderstand hinterlassen die „4Seasons“ kein schlechtes Bild. Sie liegen mit einem Wert von rund 1,1 zwar nicht in der Kategorie A, die bis 1,05 reicht, aber immerhin in B. Doch auch bei diesem Kriterium zeigt sich: Spezialisten können mehr als Generalisten.